Besichtigung der Basilika St. Ursula in Köln

21 Mitglieder der Senioren Union Hürth trafen sich zur Besichtung!

Gründung des Stifts und ottonischer Vorgängerbau

Eine Besitzumschreibung des Erzbischofs Gunthar erwähnt 866 erstmals ein Kanonikerstift; offenbar gab es zu dieser Zeit noch keine Stiftsdamen. Durch den Raubzug der Normannen in Köln im Jahr 881/882 wurde die Basilika beschädigt; eine Schenkung aus dem Jahr 911 bezeugt die weitere Existenz des Stifts – unklar bleibt allerdings, ob zu diesem Zeitpunkt noch Kanoniker für das Kloster zuständig waren oder bereits Stiftsdamen. Eindeutig wird die Lage aus heutiger Sicht erst, als 922 die Damen des Gerresheimer Stifts vor einem Überfall der Ungarn nach Köln flohen und von Erzbischof Hermann I. aufgenommen wurden. Dieser erneuerte den Altarbereich durch ein T-förmiges Monument mit 11 Bestattungsplätzen bzw. Reliquiengräbern sowie eine Nebenapsis. Die gewählte Zahl 11 könnte der Ursprung der genau 11 – oder später dann 11.000 – legendären Märtyrinnen um die heilige Ursula sein. Dabei bezieht sich der Name Ursula offenbar auf einen im Umfeld der Kirche gefundenen Grabstein einer Achtjährigen aus dem 4./5. Jahrhundert.

Weitere Baumaßnahmen sind zunächst nicht dokumentiert; Erzbischof Wichfrid schenkte dem Stift im Jahr 927 die Pfarrkirche St. Maria Ablass. Eine großzügige Schenkung des Erzbischofs Warin – enthalten ist auch St. Aposteln – diente der Reparatur der Kirchendächer und der Verbesserung der Beleuchtung.

Die „Goldene Kammer“ der Basilika, das größte Beinhaus nördlich der Alpen, gilt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Köln.

Information Wikipedia

Nach der Besichtigung ging es gleich in das Brauhaus die „Schreckenskammer“ bei leckerem Kölsch und deftigem Essen wurde noch zwei Stunden über den Tag philosophiert!