Besuch der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang

Zur Erklärung: Info frei Wikipedia

Die sogenannte NS-Ordensburg Vogelsang ist ein von den Nationalsozialisten in der Eifel oberhalb der Urfttalsperre auf dem Berg Erpenscheid[1] errichteter Gebäudekomplex bei Schleiden-Gemünd in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage diente, im Gegensatz zur SS-Junkerschule und zur Reichsführerschule, der NSDAP zwischen 1936 und 1939 als Schulungsstätte für den Nachwuchs des NSDAP-Führungskaders. Der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von mehr als 50.000 Quadratmetern und gilt nach den Parteitagsbauten in Nürnberg mit fast 100 ha bebauter Fläche als das größte erhaltene Beispiel der Architektur im Nationalsozialismus in Deutschland.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Komplex von britischen Streitkräften übernommen, die im umliegenden Gelände auf 6354 ha[2] den Truppenübungsplatz einrichteten.[3] 1950 wurde die Infrastruktur von belgischen Militärstreitkräften übernommen, die unter dem Namen „Camp Vogelsang“ dort eine Kaserne einrichteten und diese und den Truppenübungsplatz bis 2005 nutzten bzw. verwalteten. Seit 1989 stehen die Gebäude unter Denkmalschutz. 2016 wurde Vogelsang im Rahmen einer Dauerausstellung und als architektonische Erinnerungsstätte zu einem NS-Dokumentationszentrum.

Zur Tour:

47 Personen hatten sich für diese Informationsreiche Tour nach Vogelsang angemeldet, die Senioren Union Hürth und einige Mietglieder des VDK sorgten für einen fast vollen Bus! Die Fahrt in die Eifel führte zur Ordensburg Vogelsang. Leider hatte der Bus 35 Minuten Verspätung. Grund war hohes Verkehrsaufkommen und Staus auf der Autobahn, sodass der geplante Stopp an der Oleftalsperre ausfallen musste. Das geplante Picknick an der Talsperre fand dann an der Ordensburg statt. Günter Wolff übernahm die Moderation während der Busfahrt. Rolf Elsen versorgte die Gäste mit Wasser, Cola oder Kölsch während der ganzen Fahrt. Nach der Ankunft in der Ordenburg wurd e dann zugleich der Imbiss gereicht. Gegen 13.00 Uhr begann dann die 1 1/2 stündige Führung wozu sich 35 Personen angemeldet hatten. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es dann los zum Rundgang in der Ordensburg, danach zur Stärkung Kaffee und Kuchen im Restaurant. Gegen 16:30 wurde die Heimreise gestartet, das gab Gelegenheit dazu, die schöne Landschaft der Eifel zu genießen.

Besichtigung der Basilika St. Ursula in Köln

21 Mitglieder der Senioren Union Hürth trafen sich zur Besichtung!

Gründung des Stifts und ottonischer Vorgängerbau

Eine Besitzumschreibung des Erzbischofs Gunthar erwähnt 866 erstmals ein Kanonikerstift; offenbar gab es zu dieser Zeit noch keine Stiftsdamen. Durch den Raubzug der Normannen in Köln im Jahr 881/882 wurde die Basilika beschädigt; eine Schenkung aus dem Jahr 911 bezeugt die weitere Existenz des Stifts – unklar bleibt allerdings, ob zu diesem Zeitpunkt noch Kanoniker für das Kloster zuständig waren oder bereits Stiftsdamen. Eindeutig wird die Lage aus heutiger Sicht erst, als 922 die Damen des Gerresheimer Stifts vor einem Überfall der Ungarn nach Köln flohen und von Erzbischof Hermann I. aufgenommen wurden. Dieser erneuerte den Altarbereich durch ein T-förmiges Monument mit 11 Bestattungsplätzen bzw. Reliquiengräbern sowie eine Nebenapsis. Die gewählte Zahl 11 könnte der Ursprung der genau 11 – oder später dann 11.000 – legendären Märtyrinnen um die heilige Ursula sein. Dabei bezieht sich der Name Ursula offenbar auf einen im Umfeld der Kirche gefundenen Grabstein einer Achtjährigen aus dem 4./5. Jahrhundert.

Weitere Baumaßnahmen sind zunächst nicht dokumentiert; Erzbischof Wichfrid schenkte dem Stift im Jahr 927 die Pfarrkirche St. Maria Ablass. Eine großzügige Schenkung des Erzbischofs Warin – enthalten ist auch St. Aposteln – diente der Reparatur der Kirchendächer und der Verbesserung der Beleuchtung.

Die „Goldene Kammer“ der Basilika, das größte Beinhaus nördlich der Alpen, gilt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Köln.

Information Wikipedia

Nach der Besichtigung ging es gleich in das Brauhaus die „Schreckenskammer“ bei leckerem Kölsch und deftigem Essen wurde noch zwei Stunden über den Tag philosophiert!

„Europa“ Wohin geht die Reise?

Eine Diskussion mit dem Europaabgeordneten Axel Voss!

Auf Einladung der Senioren Union Hürth trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Gedankenaustausch in der Schützenhalle der St. Hubertus Schützenbruderschaft. Trotz des brisanten Themas waren leider nur sehr wenige Personen erschienen um aktuelle Fragen zu Politik der Europäischen Union an den Abgeordneten zu stellen. Zudem sollte man Wissen, das nicht alle politischen Vorhaben durch das Europäische Parlament beschlossen werden. Wichtige Bereich wie die Außenpolitik oder die Verteidigung werden durch die Europäische Kommission geregelt mit Vorsitz von Ursula von der Leyen. Bemerkenswert ist die zunehmende Parteienvielfalt im Parlament und damit verbunden ist es schwierig eine gemeinsame Abstimmung zu finden. Zudem werden aus den Regierungen zunehmend Person ins Parlament geschickt/gewählt die die einzelnen Staaten mehr und mehr vertreten und nicht die Themen/Gedanken des Europäischen Parlamentes das macht eine Politik im Europäischen Sinne fast unmöglich! Nicht destotrotz ist der Europäische Gedanke das höchste Gut für die Vertreter der Mitglieder-Staaten, Freiheit, grenzloses Verkehren und eine gemeinsame Währung unterstützen noch den Gedanken der Gemeinsamkeit. Da Demokratie an sich immer etwas langsam agiert, müssen wir aufpassen das andere Parteien uns nicht an den Rand stellen, dafür müssen wir alle, die Freiheitlich Leben wollen, aufpassen und uns dafür in allen möglichen Instituten einsetzen. Freiheit bekommt man nicht zum Nulltarif!!!

Thomas Blank Vorsitzender Senioren Union Hürth

Kurzbericht zur Jahreshauptversammlung am 25.02.2026 im Schützenheim Hermülheim.

Der Vorsitzende begrüßte die Mitglieder und den Gastredner den Landtagsabgeordneten Gregor Golland. Danach gab es eine Schweigeminute zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder der Senioren Union.

Nach der Schweigeminute berichtete Herr Golland von der Landespolitik und den Gefahren von Links- und Rechtsextremismus.  In Anschluss konnten Fragen gestellt werden. Der Vorsitzende bedankte sich und verabschiedete sich von Herrn Golland mit einer Flasche Wein.

Im nachfolgenden Bericht des Vorsitzenden bedankte sich der Vorsitzende beim Vorstand für die vielfältige Unterstützung. Die SU hat z.Zt. 81 Mitglieder, man traf sich 10 mal zur Vorstandssitzung, es wurden 10 Veranstaltungen organisiert und ein Flyer für das 2026/27 wurde an die Mitglieder verteilt. Zudem wurden zwei Mitglieder für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt! Paul Breuer und Georg Dlugos erhielten eine Urkunde und eine Flasche Wein!

Peter Keller erläuterte seinen Kassenbericht, Christian Fassbender trug in Abwesenheit von Friedel Lachmann den Bericht der Kassenprüfer vor und beantragte die Entlastung des Vorstandes.

Der neue Flyer wurde besprochen und einige Veranstaltungen erwähnt!

Um 16.11 wurde Versammlung offiziell beendet. Danach Kaffee und Gedankenaustausch.

Neujahrsempfang der Senioren Union Hürth

Hürth, Januar 2026. Die Senioren Union Hürth begrüßte ihre Mitglieder und Gäste zum Neujahrsempfang im Schützenheim der St.-Hubertus-Bruderschaft Hermülheim. Unter den Gästen waren Bürgermeister Dirk Breuer, Landrat Frank Rock, der Erste Beigeordnete Jens Menzel sowie die Kreistagsvorsitzende der Senioren Union Rhein-Erft, Sibilla Simons und Stadtverbandsvorsitzender / Fraktionsvorsitzender Björn Burzinski.

In der Begrüßungsrede wünschte der Vorsitzende allen Anwesenden Gesundheit und Zuversicht für das Jahr 2026 und betonte die Bedeutung von Frieden, Demokratie und Zusammenhalt in der Gesellschaft. Zugleich blickte der Vorsitzende auf ein aktives Jahr 2025 zurück mit zahlreichen Veranstaltungen und bedankte sich bei den Mitgliedern für ihr großes Engagement, sei es bei politischen oder Kulturellen Veranstaltungen.

Adventsfeier im geschmückten Schützensaal

Der Vorstand hat sich wieder Mühe gegeben bei der Organisation zu diesem Fest. Advent, Advent, schöne dekorierter Tisch, leckerer Kuchen, Kaffee, weihnachtliche Geschichten und Blasmusik, so kann man weihnachtliche Atmosphäre verbreiten. Guenter Wolff, selbst Mitglied in der Senioren Union und begeisterter Musik, spielte mit drei weiteren Musikern zum Auftakt der Veranstaltung, Diakon Hans-Jörg Ganselmeier übernahm den geistlichen Part und erzählte und Interpretierte die Geschichte von „Maria durch ein Dornwald ging“. Nach Kaffee und Kuchen begrüßten wir den Stadtverbandsvorsitzenden Björn Burzinski der ein Grußwort an die Senioren richtete. Danach wurde gesungen und geplaudert! Ein schönes Advendsfest!!!

Gänseschmaus im Breitenbacher Hof

39 Mitglieder der Senioren Union Hürth hatten sich für diesen Abend angemeldet! Wer nicht Brust oder Keule von der Gans mochte, bestellte sich sein Essen ala carte! Der Vorsitzende begrüßte die Mitglieder und erzählte eine kleine Geschichte vom Werdegang der Gans, vom Stall bis zum Teller! Danach wurden als Gäste Frau Sibilla Simons (Kreisvorsitzende) und Thomas Okos vom NRW Landtag begrüßt. Beide berichteten kurz über ihre Arbeit und bedankten sich für die Einladung! Nach dem essen wurde noch reichlich diskutiert und die Eine oder der Andere machten sich auf dem Heimweg. Ein gelungener Abend!

Gänsebraten essen im Breitenbacher Hof in Hürth – Fischenich für die Mitglieder der SU

Auf gewohnter Weise, E-Mail oder per Postzustellung, erhalten alle Mitglieder die Einladung zum Gänsebraten essen!

Gäste sind Frau Sibille Simons die Kreisvorsitzende Rhein-Erft und Thomas Okos MdL.

Senioren Union Hürth besuchte die Burg Gleuel

Die Burg Gleuel im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Hürth ist eine der ältesten Wasserburgen im mittelalterlichen Kölngau im Umland der Stadt Köln.

Auf Einladung von Kurt Schürman, Mitglied in der Senioren Union Hürth, besuchten 25 Mitglieder die Burg Gleuel! Empfangen im Rittersaal mit einem festlich gedeckten Tisch nahmen die Seniorinnen und Senioren Platz und wurden von Kurt Schürmann herzlichst begrüßt. Die Familie Schürmann / Derakhahani sind die jetzigen Eigentümer der Burg Gleuel, die sich mit Hertzblut für den Erhalt der Burg Gleuel einsetzen. Sowie sich die Familie für den Erhalt einsetzen, so leidenschaftlich war auch der Vortrag von Kurt Schürmann über die Geschichte der Gleueler Wasserburg und die Teilnehmer lauschten bei Kaffee und Kuchen. Vieles ist passiert in den vergangenen Jahrhunderten, Krieg, Ausbeutung der Bauern, Hexenverfolgung waren zwar nicht dauerhaft aber ein Teil der Geschichte. Es gab auch freudige Ereignisse, so konnte man sich in der jüngeren Vergangenheit auch Standesamtlich trauen lassen und gelegentlich wurde die Burg für diverse Feste geöffnet. Eine kulturelle Bereicherung für die Einwohner von Gleuel, sowie der Stadt Hürth und deren Umgebung. Es war ein geschichtsträchtiger Nachmittag mit vielen neuen Erkenntnissen, herzlichen Dank für die Einladung!

Geschichte, Auszug von Wikipedia

In spätfränkischer Zeit, in einer Urkunde vom 4. Juni 898, schenkte der König des lotharingischen Teilreiches, Zwentibold, einen Salhof in Gleuel (Gloulo) mit 12 anderen Hufen und der Kirche, ebenso Güter in Selstena (Sielsdorf) an das Stift Essen.[1][2] Dies spricht sowohl für ein hohes Alter von Burghof und als auch für den Kirchort. Burg und Ort gelangten dann in der Mitte des 13. Jahrhunderts in den Besitz des Domstifts. Der Lehnsmann Gerard von Gleuele kämpfte 1260 mit den Kölnern gegen den Erzbischof Konrad von Hochstaden. Der Schultheiß Heinrich von Gluwel unterzeichnete 1463 die Erblandesvereinigung des Erzstiftes als Territorialherr. Göddert von Gleuel führte 1474 als Rittmeister die Kölner Funken im daran anschließenden Burgundischen Krieg. Nach dem Aussterben der Linie, 1550, wurden die Schall von Bell und 1630 Johann von Cölln aus der Kölner Ratsherren-Familie Besitzer. Dieser erbaute 1632 aus der ursprünglich vierflügeligen Anlage die heutige zweiflügelige Anlage. Ein Giebelstein weist das Datum auf. 1726 kam das Gut durch Erbkauf wieder an das Domkapitel. Das hatte zur Folge, dass das Gut durch Säkularisation in der Franzosenzeit 1802 in bürgerliche Hände kam, zuerst in die des späteren Hürther Bürgermeisters Heinrich Felten (im Amt 1817–1845). 1969 übernahm die Kommune das Anwesen und machte den Park der Öffentlichkeit zugänglich. Für die Burg fand man aber keine Verwendung. Schließlich übernahm die Burg ein Architekt, der sie 1976/77 denkmalpflegerisch restaurieren und die Nebengebäude zu einer Wohnanlage umbauen ließ. 2025 Verkauf der Burg an die Familie Schürmann / Derakhshani, umfassende Restaurierungen unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Brandschutz sind bereits in Planung.

Besichtigung von St. Gereon in Köln

Nachdem wir nun St. Severin besichtigt haben, waren wir zum Rundgang in St. Gereon, die zweite von 12 romanischen Kirchen in Köln. Eine Basilika und eine der ältesten romanischen Kirchen in Köln. Es gibt viel zu berichten, ich beschränke mich aber auf das Bauwerk, eine Information von Wikipedia!

Anschließend führte uns G. Wolff zur kleinen Kneipe „Em Hähnchen“ mit leckerem Essen! Nach zwei Stunden Aufenthalt bei Kölsch und gutem Essen wurde der Heimweg angetreten! Es war ein schöner informationsreicher Nachmittag!

Das Bauwerk

St. Gereon ist ein herausragendes Zeugnis spätantiker und hochmittelalterlicher Architektur. Bestimmendes Element des Baukörpers ist ein gewölbter spätantiker Ovalbau, der im frühen 13. Jahrhundert in die Form eines Dekagons (Zehneck) mit je vier antiken Konchen im Norden wie im Süden „überführt“ wird. Dieser so gewonnene Zentralbau ist in seiner Art nördlich der Alpen einzigartig.

Für die Kirche gab es nie einen einheitlichen Bauplan. Sie ist heute das Ergebnis von Veränderungen über Jahrhunderte. St. Gereon hat in seiner Einzigartigkeit, gerade im Hinblick auf das Dekagon, weder Vorbilder noch Nachfolgebauten.[15]

Interessant ist die populäre Stilzuschreibung, das Dekagon sei spätromanisch (dazu siehe Dissertation): Während die Apsis und die sie flankierenden Türme fast ganz und gar in romanischen Formen gehalten sind, ist das Dekagon in mehrerer Hinsicht gotischer gestaltet als klassische Bauten der französischen Frühgotik. Dazu gehört die im Innenraum ausgeprägte Wandauflösung. Dazu gehören auch die maßwerkartig gegliederten Fenster der obersten Wandzone. In den Emporenarkaden kontrastieren zwar runde Einzelbögen mit den spitzen Überfangbögen, aber die Kapitelle sind schon korinthisch, gleichen denen im Chorumgang von Saint-Denis. Die Zweischaligkeit der Wände bis in die oberste Wandzone ist in der Île-de-France schon der Frühgotik unüblich, nicht aber in der Normandie (Kathedrale von Coutances) und im Burgund samt Randgebieten wie Auxerre. In der Trierer Liebfrauenkirche sind zwar nicht die Wände der (dort bis in Kämpferhöhe als Blenden vermauerten) Obergaden zweischalig ausgeführt, jedoch haben dort beide Fensteretagen des Chorpolygons Laufgänge.

Die gerne als romanisch bezeichneten Fächerfenster des Emporengeschosses sind die obere Hälften gelappter Rundfenster. Derartige Rundfenster kamen zwar kurz vor Beginn der Gotik auf, gehören aber auch zur Erstausstattung der Chorempore von Notre-Dame de Paris.