Es lebe Europa, ein Besuch in Brüssel

Gestern sind wir, der CDU Ortsverband Efferen, gemeinsam mit der Senioren Union Hürth, der Jungen Union sowie zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Europäischen Parlament nach Brüssel gefahren.

Bereits in der Morgendämmerung startete die Busfahrt direkt vor unseren schönen Burg Efferen. Nach einer kleinen Frühstückspause an der Belgischen Grenze ging es direkt nach Brüssel. Axel Voss, Abgeordneter des Europäischen Parlaments für den Mittelrhein, empfing uns herzlich im Besucherzentrum des Parlaments. Nach einer thematischen Einführung und einer informationsreichen Fragerunde ging in den Plenarsaal. Hier wurde uns die parlamentarische Arbeit verdeutlicht. Nach einem gemeinsamen Essen gab es dann noch eine Stadtrundfahrt, entlang der EU-Kommission, dem Königspalast sowie zum Atomium. Anschließend ging es zurück in Richtung Heimat. In der Bürgerstube Efferen gab es dann einen schönen, geselligen Abschluss. Danke an Vorsitzenden Thomas Blank für die Organisation und an Rolf Elsen für die Zwischenmahlzeiten am Bus.

Bustour durch den nördlichen Erftkreis am 10. August 2023 – Bericht

Bis auf wenige Plätze war der Bus mit unseren Mitgliedern und Gästen gefüllt, als wir um 14 Uhr unsere Fahrt durch den nördlichen Erftkreis starteten. Eingeladen hatte Herr Willi Zylajew, der sich als idealer Reiseführer und Kenner der Sehenswürdigkeiten in den Städten und Gemeinden des Rhein-Erft-Kreises zeigte. Schwerpunkte der ungefähr 4 ½ stündigen und knapp 100 km langen Fahrt waren 1. Der Busbahnhof des REVK in Kerpen-Türnich – Auf dem Weg dorthin sahen wir die rekultivierten Flächen mit Wäldern und Feldern im Westen von Hürth und erfuhren, dass auch der Hürther-Berg durch Abraum entstand, so wie die Sophienhöhe. Wir sahen das Gelände von Alt-Berrenrath (1955/56 abgerissen) und erfuhren von mehreren Höfen um Weiler/Berrenrath. Der größte hatte ca. 30qkm Ackerland. Weiter ging‘s nach Türnich zum großen Gelände der Spedition Freund. Hier werden die Busse der REVG geparkt und gewartet. Es folgte Horrem mit dem Schlösschen Mödrath und dem gepflegten Dressurstall Gut Mödrath nebenan. Kerpen ist die größte Stadt im REK, wir sahen u.a. das Geburtshaus des Gesellenvaters Adolph Kolping. Dieser hatte Schuster gelernt, später Theologie studiert und an der Stiftskirche gepredigt. Herr Zylajew unterhielt die Gesellschaft bestens durch immenses Fachwissen aus der Geschichte und Entwicklung des Kreises. 2. Das Kreishaus in Bergheim. Vorbei am ehem. Kloster der Salvatorinnen, jetzt SPZ (Sozial-Pädagogisches Zentrum), dem modernst ausgebauten Bahnhof, Horrem, Kirchen und Burg Hemmersbach erreichten wir Bergheim. Unser (Hürther) Landrat Frank Rock nahm sich die Zeit für den Empfang in kleinen Sitzungssaal und berichtete von seiner Arbeit und seinen Aufgaben und beantwortete gerne Fragen. Er habe eingeführt, dass Schulklassen zu Besuch kommen können, um „Demokratie zu lernen“. 3. Der historische Kern von Alt-Kaster. Die Altstadt von Kaster war wegen ihrer historischen Bedeutung nicht abgebaggert worden sondern blieb bewusst als „Insel“ erhalten. Auf dem Weg dorthin sahen wir Schloss Paffendorf (gehört RWE), Zieverich, bekannt durch seine Mühle, die gepflegten Häuser von Glesch und den alten Ortskern von Bedburg mit seinem Schloss aus dem 12. Jh.. Wir erfuhren, dass in Alt-Kaster die Grenze zwischen „Alt und Kölsch“ sei. Es gab die Gelegenheit, die Hauptstraße bis zum Stadttor zu beschreiten, um sich an den alten Gebäuden zu erfreuen. 4. Die Abrisskante mit Forum „Terra-Nova“ am Braunkohlentagebau Hambach. Schautafeln laden zum Verweilen ein. Der Blick reicht über den gesamten Tagebau, an dessen Sohle in ca. 400 m Tiefe auf einer relativ kleinen Fläche die Braunkohle abgebaut wird. Dieser Blick ist immer wieder beeindruckend. Wir hatten 30 Minuten Zeit, die die meisten unserer Mitreisenden nutzten, um eine Tasse Kaffee oder Erfrischung zu sich zu nehmen. Nach einer sehr interessanten Rundfahrt mit unermüdlichen Erklärungen waren wir der Meinung, dass Herr Willi Zylajew einen besonderen Dank verdient hat. Diesen sprach unser Vorsitzender Reinhard Meyer mit anerkennenden Worten aus und dankte auch dem Busfahrer für seine sichere Fahrweise. Text Friedrich Knäpper

Tagesfahrt durch den Nördlichen Rhein-Erft-Kreis mit Willi Zylajew

Einladung  zur  Bustour am 10. August

Liebe Mitglieder der Senioren Union Hürth,

heute bieten wir Ihnen eine besondere Veranstaltung an:

Auf Einladung von Herrn Willi Zylajew, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag, werden wir durch den nördlichen Erftkreis mit Ausstiegsmöglichkeiten fahren.

Vorgesehen sind verschiedene Stationen, z. B. die Abtei Brauweiler, Alt-Kaster sowie die Abrisskante zum Braunkohletagebau und evtl. weiteren Plätze. Herr Zylajew wird die Tour flexibel und nach Wetterlage durchführen.

Im Kreishaus in Bergheim besteht die Möglichkeit, eine Tasse Kaffee zu trinken. Falls unser Landrat Frank Rock im Haus ist und er Zeit hat, wird er uns sicher begrüßen.

Termin:        Donnerstag, 10. August 2023, Abfahrt 14 Uhr,

Ort:             Parkplatz an der „Bütt“, Sudetenstr., Hermülheim,

Rückkehr     ca. 18:30 Uhr zum Parkplatz an der „Bütt“.

Bis zu 49 Mitglieder und Begleitpersonen können mitfahren.

Da Herr Willi Zylajew uns einlädt, ist die Fahrt für Sie kostenlos.

Um Anmeldung bis zum 15. Juli wird gebeten bei Christian Faßbender (Tel. 73407).

Wir würden uns über Ihre Zusagen sehr freuen. Fahren Sie mit!

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

Die Kriminalpolizei rät: Ein Vortrag zum Enkeltrick und Cyberkriminaliät.

War das Thema bei der generationsübergreifenden öffentlichen Veranstaltung, die am 21.06.2023 im Hermann-Lang Schützenhaus in Hürth-Hermülheim stattfand.

Der Vorsitzende der Seniorenunion Reinhard Meyer begrüßte um 18.00 Uhr, 40 Anwesende, darunter den Referenten Guido Kümpel, sowie die Stadtverbandsvorsitzende Gudrun Baer.

Besonders begrüßt wurden auch die Mitglieder der Frauen Union und der Jungen Union.

Der Referent dieser Veranstaltung – Polizei Hauptkommissar Guido Kümpel – arbeitet in der Abteilung Kriminalprävention/Opferschutz in Hürth.

Es wurden die Themen Enkeltrick, Gefahren an der Haustür, am Telefon, sowie Taschen – und Trickdiebstahl erörtert. Mögliche Gefahren  erkennen und besserer Schutz im Internet und beim Online Banking fanden bei den Teilnehmern der Veranstaltung großes Interesse.

Es bestand während und nach der Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Nach Beendigung der Präsentation bedankte sich der Vorsitzende Reinhard Meyer für den anschaulichen und leicht verständlichen Vortrag bei PHK Guido Kümpel.

Umfangreiches Infomaterial und Broschüren zu diesem Thema lagen zum Mitnehmen bereit.

Diese überaus informative Veranstaltung endete um 19.15 Uhr.

Von Renate Jansen

Schöne und erholsame Ferien

die Schulferien sind angebrochen!

Wir wünschen allen Familien, Omas und Opas und allen Kindern sonnige Tage ob zu Hause oder im Ausland und bleibt alle gesund!!!

Gründung der Senioren-Union Hürth durch Karl Ingenerf

Ein Bericht von Reinhard Meyer Vorsitzender der Senioren-Union Hürth

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands wurde am 20. April 1988 auf Beschluss des 35. Bundesparteitages in Bremen (9. November 1987) als 8. Vereinigung der CDU in Bonn gegründet. Die Bemühungen um eine Seniorenvereinigung der CDU reichen bis in die 1970er Jahre zurück. Als 1. Vorsitzender wurde Herr Gerhard Baum von 1988 – 1990 gewählt, 1990 wurde Herr Baum durch Herrn Dr. Bernhard Worms abgelöst, Dr. Worms war bis ins Jahr 2002 Bundesvor-sitzender der Senioren-Union der CDU Deutschlands. Es folgte am 23. Juni 1988 die Gründung der Senioren-Union in NRW. Schon zu dem damaligen Zeitpunkt hat Herr Karl Ingenerf erkannt, dass es auch auf der kommunalen Ebene der CDU eine politische Mitwirkung für die ältere Generation geben soll, die Senioren sollen Gelegenheit haben, ihre reichhaltige Berufs- und Lebenserfahrung in die Politik einzubringen.

Das hatte zu folge, dass am 1. Juli 1993 der Stadtverband Hürth der Senioren-Union auf Initiative von Karl Ingenerf mit Unterstützung durch Dr. Bernhard Worms gegründet wurde. Alle Aufgaben während der Aufbauphase lagen in Händen von Karl Ingenerf.

Die ersten Vorstandswahlen fanden am 18. Mai 1995 statt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Karl Ingenerf gewählt. Dieses Amt hatte er inne bis zur Jahreshaupt-versammlung am 16. Oktober 2001. Seine Gesundheit lies keine weitere Amtsperiode zu.

Allein aus den vorgenannten Schilderungen ist festzustellen, dass die von Karl Ingenerf als Vorsitzender geleistete Arbeit im Stadtverband der Senioren-Union Hürth der Arbeit auf der Kreisebene weit voraus war.

Karl Ingenerf sah die Senioren Union als eine Gliederung der Christlich Demokratischen Union, die sich im Verbund mit dieser Partei fühlt und die Zusammenarbeit sucht. Diesen Gedanken gilt es an zukünftigeGenerationen weiter zu geben.

Festakt 100 Jahre Karl Ingenerf

Grußwort der Vorsitzenden der CDU Hürth Gudrun Baer und Programm zum Festakt 100 Jahre Karl Ingenerf

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt für Deutschland in gewisser Weise eine neue politische Zeitrechnung. Mit der Gründung der CDU in den drei westlichen Besatzungszonen ändert sich auch die Struktur der politischen Parteien. Nach der ersten freien Wahl in der Gemeinde Hürth 1946 wurde Karl Pimperz (CDU) zum Bürgermeister gewählt. Bei den
nächsten Wahlen gewannen die Sozialdemokraten.

Christdemokraten um Rüdiger Hansen, Hanns Conzen, Richard Hettinger und Karl Ingenerf hatten keinen leichten Stand in der mehrheitlich von der Arbeiterschaft geprägten Industriegemeinde. Doch Stück für Stück entwickelten sie mit christlich-sozialen Positionen eine gesellschaftliche Rampe, die 1961 zum Wahlsieg führte.

Der für damalige Verhältnisse extrem junge Bürgermeister Karl Ingenerf (38 Jahre) sorgte für manch neues Denken in Rat und Verwaltung. Fast zwei Jahrzehnte konnte die Union den Bürgermeister stellen und Mehrheiten im Gemeinde- und Stadtrat verantworten. Als er auf das Bürgermeisteramt verzichtete, wirkte er im Rahmen der gesundheitlich bestimmten Möglichkeiten noch im Kreistag mit. Seine beruflichen Pflichten hat er trotz anderer Belastungen und der genannten Einschränkungen stets umfänglich erfüllt.

Nach der Hochzeit mit Anneliese Schmitz aus Bergisch Gladbach kamen drei Kinder zur Welt.Das Wohlergehen der Familien Ingenerf und Schmitz lag ihm stets am Herzen. Er hat in vielfältiger Weise stets Eltern und Geschwister positiv begleitet.

Mit der gesundheitlichen Stabilisierung konnte sich der Altbürgermeister wieder stärker ins politische und gesellschaftliche Leben seiner Heimatregion einbringen. Engagement für das Gemeinwesen, für Vereine, Brauchtumspflege und Tradition, aber auch für Industrie, Handwerk, Handel und Landwirtschaft gehörten für ihn zur Pflicht eines Christdemokraten.
Als die Hürther CDU 1979 zur politischen Opposition im Stadtrat wurde, stand er den jüngeren Kräften im Stadtverband und der Ratsfraktion gerne helfend und beratend zur Seite. Mit großer Freude konnte er 1999 erleben, wie sich Mehrheiten nach solider Arbeit veränderten und die Union in Stadt und Kreis zur tragenden politischen Kraft wurde. Viele wissen um seinen Anteil bei den wesentlichen lokalen Wahlerfolgen in der zweiten Hälfte
des letzten Jahrhunderts.

Mit Respekt und Bewunderung blicken wir anlässlich seines 100. Geburtstags am 5. Juni 2023auf das Lebenswerk von Karl Ingenerf zurück. Er war ein geselliger Mensch, der aufgrund seiner christlichen Überzeugung und werteorientierten politischen Vorstellungen den Weg zur Union fand.

In Geschichte und Gegenwart der Hürther CDU spiegelt sich das Wirken von Karl Ingenerf noch heute wieder. Große Gewerbegebiete neben dem Knapsacker Hügel sind genauso mit seinem Namen verbunden wie die Entstehung von Hürth Mitte, eine gleichmäßig gute Infrastruktur in allen Stadtteilen, soziale und kulturelle Angebote auf unterschiedlichen Ebenen.

Karl Ingenerf brachte die richtigen Voraussetzungen für einen guten Kommunalpolitiker mit: Mut, Kreativität und Beharrlichkeit, sowie ein realistisches Menschenbild. Er strebte nie ein Amt in der großen Politik an. Ihm war das unmittelbare Miteinander von Wählern und Gewählten, direkt im Handeln und sichtbaren Erfolgen sehr wichtig.

Danke, Karl Ingenerf!

Programm

               Musikkapelle Peter Pesch

               Begrüßung | CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gudrun Baer

               Einführung und Begrüßung der Ehrengäste und der Kinder | Achim Hannott

               Grußwort | Bürgermeister Dirk Breuer

               Skizzen aus dem Leben von Karl Ingenerf | Kreistagsfraktionsvorsitzender Willi Zylajew

               Musikkapelle Peter Pesch

               Moderation | Achim Hannott

               Hauptansprache zur Inneren Sicherheit | Herbert Reul MdL | Innenminister NRW

               Verabschiedung | CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gudrun Baer

               Musikkapelle Peter Pesch

Senioren Union besuchte die Stadtwerke Hürth

Am 18.04.2023 hatte die Senioren-Union Hürth eine Informationsveranstaltung bei den Stadtwerken Hürth zu den Themen Fernwärme, Photovoltaik und Starkregen. Durch die Energiewende galten die meisten Fragen der Teilnehmer natürlich der Fernwärme. Seitens der Mitarbeiter der Stadtwerke Hürth wurden wenn möglich alle Fragen direkt oder die Antwort wird schriftlich beantwortet, auch Fragen zu den anderen Themen wurden ausführlich beantwortet.

Vielen Dank den Mitarbeitern der Stadtwerken Hürth für die Durchführung der Veranstaltung.

Frohe und gesegnete Ostern

Die Senioren Union wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Foto von PhotoMIX Company: https://www.pexels.com/de-de/foto/nahaufnahme-fotografie-der-gelben-narzissenblumen-96603/

Mitgliederversammlung mit Wahl am 9. Februar 2023, 15 bis 17 Uhr – Bericht

1. Der seit dem Tod von Otto Winkelhag stellv. Vorsitzende Reinhard Meyer begrüßte im „Hermann-Lang-Haus“ die 22, (ab 16:30  23) Mitglieder und drei begleitende Ehefrauen und entschuldigte unseren Schatzmeister, Kurt Schürmann, der aus Krankheitsgründen nicht teilnehmen konnte. Herr Meyer wies auf die frist- und satzungsgemäß versandte Einladung hin.

Besonders begrüßt wurden Frau Sibilla Simons, Kreis-Vors. der Sen.-Union Rhein-Erft-Kreis, Frau Gudrun Baer, Vorsitzende des Stadtverbandes der CDU, Hürth und unser Bürgermeister, Herr Dirk Breuer.

Zur Erinnerung an die seit der vergangenen Mitgliederversammlung verstorbenen Mitglieder erhoben sich alle Teilnehmer zu einer Schweigeminute.

Frau Simons brachte ein Grußwort der Senioren-Union des Kreises (REK) mit. Sie kündigte an, die nächste Mitgliederversammlung der SU REK ebenfalls im „Hermann-Lang-Haus“ abzuhalten.

2. Sodann erhielt unser Gastredner, Bürgermeister Herr Dirk Breuer (CDU) das Wort, um seinen Bericht zur Lage der aktuellen Situation in Hürth vorzutragen.

Er sei vor kurzem in unsere Ukrainische Partnerstadt Peremyschljany (südlich von Lemberg) gereist, um die Partnerschaft zu bekräftigen. Seit Beginn dieser Partnerschaft sind 21 LKW mit Hilfsgütern, u.a. mit OP-Material, Rollstühlen, Krücken usw. geschickt worden, die Not sei auf allen Gebieten riesengroß. 2019 war bereits ein Feuerwehrwagen überstellt worden.

Wie kein anderer Hürther Bürgermeister habe er bisher mehr Krisen bewältigen müssen, als alle Vorgänger: Flüchtlingswelle 2015, Corona, 2x Überflutungen, Krieg, Energiekrise, Kostenexplosion. Hilfe leistet die „Brücke der Kulturen“ bei der Wohnungsvermittlung für Geflüchtete.

Die Kosten für die Flüchtlingsaufnahme müssen immer mehr von den Kommunen getragen werden.  

Das Haushalts-Defizit der Stadt Hürth für 2023 könne durch gutes Wirtschaften in den Vorjahren ohne Erhöhungen der Grundsteuer getragen werden. Allein der ÖPNV – Busse und Linie 18 – kosten p. a. neun Mio. Euro. Auch die Stadtwerke müssen ein großes Defizit bewältigen.

Herr Breuer brachte viele Beispiele, was noch zu tun ist, um die Stadtkosten zu verringern, z. B. „mehr Daten müssten laufen und weniger Menschen“, d.h. mehr Serviceterminals, mehr IT und KI. Papier sei ein Auslaufmodell, es müsse aber den Älteren die Angst vor der EDV genommen werden.

Auch Hürth ist vom vorgezogenen Kohleausstieg stark betroffen, ist aber erfolgreich unterwegs, den Strukturwandel zu meistern. Wir müssen im Staatswesen fitter und agiler werden. Für diese Erfordernisse soll auch ein Digitalisierungsbeauftragter in der Stadtverwaltung mitarbeiten. Herr Breuer endete mit einem „Glückauf“ und einem Dank an seine aufmerksame Zuhörerschaft.

Es folgte noch eine längere Diskussion über den Sinn und die Gründe der Kreisumlage. Hürth soll 33 Mio. Euro bezahlen. Diese  Höhe wurde inzwischen leicht zurückgenommen.

Herr Meyer dankte unserem Bürgermeister für seine interessanten Ausführungen über Gegenwart und Zukunft unserer Stadt.

3. Die vorliegende Tagesordnung wurde einstimmig genehmigt.

4. Im Anschluss trug Reinhard Meyer den Bericht über die abgelaufenen 12 Monate vor:

Am 29. April 2022 der Info-Nachmittag mit Thomas Okos – Direktwahl gewonnen!

Am 24. Juni die Vorträge unseres Stadt-Kämmerers Marco Dederichs über die zukünftige Entwicklung von Hürth und des Vorsitzenden des HyCologne e.V., Dr. Albrecht Möllmann über“ Wasserstoff“,

am 19. Oktober die i Führung durch den Chemiepark Knapsack,

am 9. November das Gänsebratenessen im Breitenbacher Hof,

am 15. Dezember unsere traditionelle Adventsfeier und

am 12. Januar 2023 der Neujahrsempfang mit Landrat Frank Rock als Gastredner.

Ein besonderer Dank galt den Vorstandsmitgliedern, die auch nach dem Tod von Otto Winkelhag in gleicher Motivation mit ihm zusammen gearbeitet hätten. Ein Dank aber auch an die Mitglieder, die trotz der wenigen Veranstaltungen in der Corona-Zeit treu ihre Mitgliedschaft aufrecht gehalten hätten.

Aktuell hat die Senioren Union Hürth 70 Mitglieder.

Für das 1. Halbjahr 2023 sind geplant:

Am 18. April ein Vortrag bei den Stadtwerken. Themen: Fernwärme, Abwasser, PV-Anlagen.

Im Mai oder Juni dann ein Vortrag von der Kripo zusammen mit der JU und Frauen-Union über präventive Maßnahmen gegen „Enkel-Trick“ bzw. Telefon-oder Internetbetrug, Cyber Kriminalität.

5. Danach erläuterte der Schriftführer statt des erkrankten Schatzmeisters kurz den Finanzstatus: Zum 31.12.2022 lag der Kassenbestand bei 753,41 Euro.

6. Der Kassenprüfer, Herr Herbert Kranz, trug vor, dass die ordnungsgemäße und in allen Geschäftsfeldern nachvollziehbare Buchhaltung keinen Grund zur Beanstandung ergab. Er schlug die Entlastung des Gesamtvorstands vor.

7. Der Gesamtvorstand wurde durch Akklamation einstimmig entlastet.

8. Für die anstehende Wahl wurde Frau Gudrun Baer einstimmig zur Wahlleiterin gewählt.

Ab der Wahl der Beisitzer*in waren 23 Mitglieder anwesend. Es wurden acht der vorgeschlagenen Kandidaten gewählt. Alle nahmen die Wahl an.

10. Für die nächsten zwei Jahre wurden einstimmig als Kassenprüfer Frau Maria Magdalena Mager und Herr Herbert Kranz bestätigt.

Für den Rest der Veranstaltung übernahm der neue Vorsitzende, Herr Reinhard Meyer, die Leitung.

Ein besonderer Dank galt als erstes Frau Gudrun Baer für ihre souveräne Wahlleitung.

11. Unter Verschiedenes bat Herr Meyer um Spenden für die ukrainische Partnerstadt. (189,– €!)

Im Schlusswort dankte der Vorsitzende den ausgeschiedenen, aber nicht anwesenden Vorstandsmitgliedern Kurt Schürmann und Hubert Heinen für deren geleistete Arbeit und den Mitgliedern für ihr Kommen. Er gratulierte den Gewählten und äußerte den Wunsch auf eine weitere ersprießliche Zusammenarbeit.

Text Friedrich Knäpper, Bilder Peter Keller

Hürth, 11.2.2023 

Impressionen