Trockenperiode Juni/Juli 2026 und ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft im Rhein-Erft-Kreis

Ein heißes Thema, im warsten Sinne des Wortes. Ein heißer Sommer in den Monaten Juni/Juli. Ein Grund über die Dürrezeit mir ihren Auswirkungen zu diskutieren, dazu hatte die Senioren Union und der CDU Ortsverband Altstädten-Burbach herzlich eingeladen. Im Prinzenhof in Altstädten-Burbach trafen sich 40 Personen um zu hören und zu diskutieren. Willy Winkelhag, Ehrenpräsident der Landwirtschaftskammer Rhein-Erft, schilderte in seinem Vortrag die Auswirkungen der Trockenheit auf die Landwirtschaft.

Kurzbericht über die Trockenperiode Juni/Juli 2026 und ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft im Rhein-Erft-Kreis

Witterungsverlauf und Niederschlag

Im Juni und Juli 2026 war die Landwirtschaft im Rhein-Erft-Kreis von einer ausgeprägten Trockenperiode mit hohen Temperaturen und erheblichen Niederschlagsdefiziten betroffen. Insbesondere im Juli verschärfte sich die Situation durch anhaltende Hitze und ausbleibenden Regen. In Nordrhein-Westfalen fielen im Juli durchschnittlich nur 18 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Damit war der Monat der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881.

Auswirkungen auf die Landwirtschaft

Die anhaltende Trockenheit führte zu einer zunehmenden Austrocknung der Böden und zu Wasserstress bei landwirtschaftlichen Kulturen. Besonders Gemüsebau- und Sonderkulturbetriebe waren auf zusätzliche Bewässerung angewiesen. Im Rhein-Erft-Kreis mussten Landwirte mehr Zeit, Energie, Wasser und Maschinen für die Bewässerung einsetzen. Ein Gemüsebaubetrieb aus der Region berichtete bereits im Juli von rund 20 Prozent höheren betrieblichen Aufwendungen infolge der Hitze und Trockenheit.

Während die Getreideernte Ende Juni zunächst gute Aussichten bot, stellte die fortschreitende Trockenheit für später reifende Kulturen eine zunehmende Belastung dar. Besonders Zuckerrüben und weitere Sommerkulturen waren durch den Wassermangel gefährdet. Die Auswirkungen auf Ertrag und Qualität unterschieden sich je nach Kultur, Standort und verfügbaren Bewässerungsmöglichkeiten.

Wasserknappheit und betriebliche Herausforderungen

Die Trockenperiode wirkte sich auch auf die Wasserverfügbarkeit aus. Aufgrund sinkender Wasserstände untersagte der Rhein-Erft-Kreis ab dem 6. Juli 2026 die Entnahme von Wasser aus Bächen, Gräben und kleineren Fließgewässern. Dies verschärfte die Situation insbesondere dort, wo landwirtschaftliche Betriebe auf diese Wasserquellen angewiesen waren.

Fazit

Die Trockenperiode im Juni und Juli 2026 stellte die Landwirtschaft im Rhein-Erft-Kreis vor erhebliche Herausforderungen. Hohe Temperaturen, ausbleibende Niederschläge und steigender