Straußenfarm/Remagen

Remagen / Straußenfarm 23.9.2015

Straußenfarm

Am 23.09.15 startete die Gruppe der SU Hürth zu einem Tagesausflug zur Straußenfarm Gemarkenhof bei Remagen. Nach 1 Stunde Busfahrt durch die schöne Landschaft war der Zielort erreicht, jedoch ohne den erhofften Sonnenschein.

Von Frau Bell-Becher erfolgte die Begrüßung und ohne weiteren Aufenthalt konnte die Fahrt mit der Bimmelbahn durch das Straußengehege mit entsprechender Führung erfolgen. Die Fahrzeit betrug 1,5 Stunden mit 3 Fahrtunterbrechungen an den jeweiligen Gehegen.Straußenfarm0920150002

A)    Erwachsene Strauße, bestehend aus Vater Mutter und Freunden

B)    Jugendliche Strauße/Kinderstube

C)   Kindergarten, einige Tage alte Tiere

Straußenfarm0920150003Der Strauß mit seinem langen Hals wird 2,6 m groß und hat besondere Eigenschaften. Er hat ein kleines Gehirn, große Augen, sieht aber nur weit gut, und er läuft 70 km in der Stunde.

Ein Phänomen sind seine Fressgewohnheiten. Er ist Wegetarier „Pflanzenfresser“ frisst aber auch rundliche Steine, die in seinem Magen zerrieben werden, außerdem frisst er alles was glänzt. Seinem zugegebenen Futter werden auch Kieselsteine beigefügt. In den Mägen von Straußen sind im Orient schon Diamanten und Edelsteine gefunden worden, die den Finder reich werden ließen. Aus den Schwanzfedern, die 80 cm lang sind, werden Staubwedel und Hutschmuck hergestellt. Die Industrie verarbeitet die Haut für Schuhe und Taschen. Das Fleisch der Tiere wird zum Verzehr vermarktet.

Straußeneier, die ein Gewicht von 1-2 kg haben können 17 Hühnereier ersetzen. Das Ausbrüten erfolgt in einemStraußenfarm0920150001Brutkasten. Nach dem Schlüpfen kommen die Küken auf die sogenannte Wochenstation.

Der Vogel Strauß, der aber nicht fliegen kann, ist schon ein interessantes Tier. Die gemachten Ausführungen waren für alle Teilnehmer überraschend.

Nach der Fahrt verwies  uns Frau Bell-Becher zur Einnahme des Mittagessens auf die Veranda, die einen schönen Ausblick auf die Natur hatte, aber leider durch den Regen nicht zu genießen war. Das Büffet war reich bestückt mit Suppen, Straußenfleisch, Salaten, Gemüse und zum Abschluss noch ein hervorragender Nachtisch.

Die Nachmittagstunden sollten am Rhein in Remagen verbracht werden. Weges des anhaltenden Dauerregens musste das abgebrochen werden. Trotz der Witterung gab es als Ersatz eine Landschaftsfahrt mit Ende am Busbahnhof in Hürth.

Die Teilnehmer waren sehr zufrieden auch ohne Sonnenschein. Für alle war es doch ein interessanter und schöner Tagesausflug.

Marianne Metternich