Fiedhofbesuch: Ingenerf

Unser jährliche Besuch am Grab von Herrn Ingenerf ist am 21.2.2013 um 11 Uhr. Treffen am Parkplatz

Jahreshauptversammlung der SU Hürth

Unsere diesjährige JHV mit Wahl fand am 27.02.2015 um 15 Uhr im „Anna-Haus“ statt.

Nach der Begrüßung der Gäste und der 26 Mitglieder durch den Vorsitzenden Rolf Britz sprach  Herr Hans-Josef Lang als Gastredner über seine Themen im Rat und als Ortsvorsteher über 1. Fernwärme, 2. Kultur, Sport und Bad sowie 3. als Ortsvorsteher von Hermülheim, Kalscheuren und Hürth-Mitte.

Alsdann erfolgte der Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Jahr, der Verstorbenen wurden gedacht und die Veranstaltungen rekapituliert. Ein Dank galt den Mitgliedern des Vorstands für die geleistete Arbeit und auch den Mitgliedern, die ihr Interesse gezeigt hatten und an den Veranstaltungen rege teilgenommen hatten. Ein besonderer Dank galt den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Bert Heuser, der seit Gründung der SU Hürth vor ca. 20 Jahren mitgewirkt hatte und Hans Desery, der seit 2009 dem Vorsitz angehörte.

Danach erläuterte der Schatzmeister den Finanzstatus. Die Kassenprüferinnen waren mit der Buchführung sehr zufrieden und empfahlen, den Vorstand zu entlasten.

Zum Wahlleiter wurde Herr Johannes Holzem, Gleuel bestimmt. Auf farbigen Wahlkarten waren die Vorstandskandidaten vermerkt, weitere hatten sich nicht gemeldet. Das Ergebnis der Wahl lautete:

Amt Name Stimmen ja Stimmen nein Enthaltungen
Vorsitzender Rolf G. Britz

23

1

1

Stellv. Vorsitzender Christian Faßbender

24

1

Schatzmeister Kurt Schürmann

24

1

Schriftführer Friedrich Knäpper

24

1

Beisitzer/innen Ingrid Esser-Goerigk

21

Hubert Heinen

22

Wolfgang Loeser

20

Marianne Metternich

25

Helga Pimpertz

15

Somit waren alle Kandidaten gewählt. Für die nächsten zwei Jahre wurden einstimmig als Kassenprüfer/in gewählt Frau Anneliese Ingenerf und Herr Hans Desery.

Herr Norbert Preuss nutzte als Gast die Zwischenzeit, einen Gruß von Herrn Dr. Kippels in die Mitgliederversammlung zu bringen. Dr. Kippels sei in Berlin unabkömmlich.

Im Schlusswort dankte Herr Britz den Mitgliedern für ihr Kommen und das Interesse an der Vorstandswahl und gratuliert den Gewählten mit dem Wunsch auf eine ersprießliche Zusammenarbeit.

Friedrich Knäpper

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30.10.12 Bezirkdelegierten Versammlung

Am 30.10. 2012 fand im Kolpinghaus in Deutz die diesjährige Delgiertenversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes der SU Mittelrhein statt.

Aus Hürth wurde Christian Fassbender als Beisitzer und Kurt Schürmann als stellvertender Schatzmeister bestätigt.

Ja zur Solidarität zwischen den Generationen

Gemeinsam mit der SU- Bezirk Mittelrhein, SU-Rhein-Erft-Kreis und der Stadt Pulheim findet die Veranstaltung: „ja zur Solidarität zwischen den Genarationen – ja zum Altern“ in Pulheim, Steinstr. Medienzentrum statt Von 10 Uhr bis 15 Uhr. Es wäre schön, wenn viele Senioren die Veranstaltung besuchen würden.

Willi Zylajew spricht über „Inhalt und Ausmaß einer Reform der Pflegeversicherung“

Prof.Dr.Dr. Ursula Lehr spricht über „Leben in Würde bis zum Ende“

Dr. Bernhard Worms macht die Zusammenfassung der Tagung.

Vortrag: Frau Hieronymi

Bericht über den Vortrag von Frau Ruth Hieronymi am 22. November 2012 zum Thema

Politische Einflussnahme durch den Rundfunkrat auf die Intendanz des WDR

Zu diesem Thema sprach die Vorsitzende des Rundfunkrates, Frau Ruth Hieronymi (CDU) am Donnerstag, 22.11.2012 im Löhrerhof in Alt-Hürth auf Einladung der Senioren-Union, Hürth.Hyronemi2012001

Seit 1991 war sie schon Mitglied dieses Gremiums, ehe sie 2010 für 6 Jahre zur Vorsitzenden gewählt wurde.

Der öffentlich rechtliche Rundfunk hat per Gesetz die Aufgabe, für Bildung, Information und Unterhaltung zu sorgen. Dabei sollen alle politischen, gesellschaftlichen und weltanschaulichen Kräfte angemessen zu Wort kommen. Der Rundfunkrat hat hier wichtige Kontroll- und Beschlussfunktionen: Er wählt und berät die Intendanten, entscheidet über den finanziellen Rahmen des WDR, erstellt nicht nur die Richtlinien zur Programmgestaltung, sondern überprüft auch, wie der WDR den Auftrag erfüllt.

Der Rundfunkrat ist auf sechs Jahre gewählt.Hyronemi2012002 Er besteht aus 48 Mitgliedern, diese sollen ein Spiegelbild der Gesellschaft darstellen. Aus dem Landtag sind derzeit 14 Mitglieder nach der Stärke der Fraktionen gewählt. Die restlichen sind Vertreter von relevanten Gruppen und Körperschaften wie Kirchen, Gewerkschaften, Städtetag etc. Er entscheidet mit einfacher bzw. mit gesetzlicher Mehrheit. Die Mitglieder erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Für Zuschauer und –hörer ist er ein wichtiger Ansprechpartner für Kritik oder Anregungen zum Programm. Hiervon machten die Teilnehmer der Veranstaltung reichlich Gebrauch: Z.B. zu viele Kochsendungen, Wiederholungen, sechs Talkshows pro Woche, Wiederkehr von Gottschalk, Zeitüberziehungen usw. Interessant zu hören war, dass ein Brief an den Rundfunkrat im Verhältnis 1:5000 bewertet wird. Aus Erfahrung weiß man, wenn einer schreibt, sind 5000 Hörer oder Fernsehzuschauer der gleichen Meinung und wird entsprechend ernst genommen.

Neun Bundesländer haben Rundfunkräte, die für ARD und ZDF zuständig sind. Hyronemi2012004Zur ARD gehören u.a. auch die Programme von ARTE, 3Sat, KiKa, MDR und Phönix. Bei  Projektkosten von über 2 Mio. Euro muss der Rundfunkrat entscheiden. Darunter können die 9 Intendanten entscheiden.

gez. Bert Heuser

Politisches Frühstück am 13. Oktober 2012 in „St. Ursula“ der Caritas, Hürth

Die Senioren-Union der CDU, CDA und Junge Union, Hürth hatten die CDU-Politiker Gregor Golland (MdL und Vorsitzender der CDU Rhein-Erft) und Dirk Breuer (Vorsitzender der CDU Fraktion im Hürther Stadtrat) gebeten, beim Frühstück bei der Caritas „St. Ursula“ Neues aus der Politik zu berichten. Etwa 40 Mitglieder hatten teilgenommen.

Mit dabei war auch die erst kürzlich gewählte Vorsitzende der Frauen-Union, Hürth, Frau Maria Graf-Limbach. Vom CDA war Udo Leuer und von der JU Anna Bäumling anwesend. Der Vorstand der Senioren-Union war komplett erschienen.

Gregor Golland berichtete über den Rhein-Erft-Kreis, das Land NRW und den Bund. Hier können nur einige Eckpunkte wieder gegeben werden.

Seit fünf Jahren sei der Kreis schuldenfrei. Dagegen plane die rot-grüne Regierung des Landes NRW eine Neuverschuldung von 4,6 Mrd. Euro. Vor der Wahl seien es „nur“ 3,7 Mrd. Euro gewesen, aber wegen dieser Höhe sei der Haushalt abgelehnt worden, was bekanntlich zur Neuwahl führte.

Ein Thema zum Bund waren die Rentenaussichten nachfolgender Generationen. 1957 seien noch 1,4 Mio. Kinder geboren worden, davon je 700 Tsd. Jungen und Mädchen. 2011 seien insgesamt nur 600 Tsd. Kinder geboren worden. Diese könnten nicht mehr allein für die älter werdenden Rentner aufkommen. Ein neues Konzept sei unumgänglich.

Ein weiterer Punkt war die gefühlt nachlassende innere Sicherheit. Die Polizeiorgane werden nicht in erforderlichem Maße aufgefüllt. Viele ältere Polizeibeamte werden in den nächsten Jahren pensioniert. Die Anzahl von auszubildenden Polizeischülern sei zu gering.

Dirk Breuer berichtet über die städtische Politik. Schwerpunkt seiner Ausführungen sind die Finanzen. Die Stadt habe 18 Mio. Euro Schulden, der Haushalt sei nicht ausgeglichen. Dennoch plane die Stadt eine Gesamtschule für lt. erster Hochrechnung 32 Mio. Euro. Eine vergleichbare Schule in Köln habe letztlich 46 Mio. Euro gekostet. Mit dieser Zahl sei auch in Hürth zu rechnen. Es gebe noch keine Gegenfinanzierung. Wichtig sei der CDU, die Vielfalt der Schulangebote zu halten, Grund-, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium.

Auch bereite der CDU Sorge, dass das Wohnbaulandkonzept, das im Juni 2012 von allen Parteien beschlossen wurde, nämlich dass die Hürther Einwohnerzahl nicht über 60.000 anwachsen solle, ausgehöhlt wird. Neue Baugebiete werden hinter St. Ursula in Kalscheuren und hinter dem türkischen Konsulat an der Kölnstraße ausgewiesen. In verschienen Bereichen sind bei der Überschreitung von 60.000 Einwohnern neue städtische Einrichtungen vonnöten: U.a. eine Ausländerbehörde, Gewerbeaufsicht, Verkehrsüberwachung, neues Klärwerk oder Ausbau. Mit 9 zusätzlichen Stellen in der Verwaltung sei zu rechnen. Auch stehe eine höhere Besoldung der Topbeamten der Stadt an. Zusätzliche Personalkosten etwa eine Mio. Euro.

Die Kultur sei der Stadt „lieb und teuer“. Am 6. November gebe es hierzu eine Bürgerveranstaltung.

Hürth habe z.Z. kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabenproblem. Es könne sein, dass auf die Bürger höhere Grundsteuern zu kämen.

Friedrich Knäpper

Adventsfeier

Im Dezember laden wir wieder zur Adventsfeier in Haus St.Ursula ein. Gedanken zur Adventszeit wird Herr Postoralreferent Spinrath halten. Bei Kaffee und Kuchen wollen wir das Jahr ausklingen lassen. Wir erwarten einen Gesangsvortag des Chores „Cäcilia“ aus Berrenrath.

Rheinbrau Bahnfahrt

Auf der Nord-Süd-Bahn durch das Braunkohle-Revier, 20.6.12

Die Einladung der Senioren-Union Hürth zu einer Informationsfahrt durch das Braunkohlerevier ist sehr gut angenommen worden. Statt der angegebenen Höchstzahl von 30 waren 40 Interessierte gekommen – und das bei anhaltendem Regen.

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Punkt 10 Uhr hob sich die Schranke und nach Entrichtung eines erträglichen Obolus an den Schatzmeister, Herrn Schürmann, der übrigens die ganze Organisation zu leisten hatte, enterten wir den „Samba-Wagen“, den einzigen überlebenden Triebwagen der RWE-Power-AG.

Die Sitze waren ein bisschen eng, dafür aber waren die Tische gedeckt für eine Kaffeetafel. Begrüßungen und Unterhaltungen waren so lebhaft, dass der Beauftragte der RWE, Herr Maqua, zunächst Mühe hatte, im ganzen Wagen gehört zu werden. Zum Glück hatte Herr Maqua eine klare, laute Stimme, die die noch gelegentlich geführten Tischgespräche übertönte. 

RWEEisenbahn2012005 RWEEisenbahn2012004

Wir erfuhren zunächst die Streckenführung der Nord-Süd-Bahn. Sie führt doppelgleisig von unserem Standort Berrenrath-Ville über Grefrath, Bergheim zu den Kraftwerken Niederzier, Neurath bis Frimmersdorf, Gesamtlänge 34 km. Zur Veranschaulichung, besonders für die „Fast-Ortsunkundigen“ wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn man die Streckenführung mit der Lage der Kraftwerke auf einer kleinen Karte (siehe unten) hätte verfolgen können.

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Einen kurzen Halt gab es auf der Horremer Brücke, 30 Meter unter uns die Bahnlinie Köln-Aachen. Auf der Weiterfahrt nach Niederzier fütterte uns Herr Maqua mit einer Fülle von Informationen. In Erinnerung geblieben sind einige erstaunliche Fakten von allgemeinem Interesse: .

Wussten Sie schon? (Ich nicht!)

  • dass im rheinischen Tagebau jährlich fast 100 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden?
  • dass 40 % des in NRW erzeugten Stroms aus den Kraftwerken unseres Reviers kommen, das sind 13 % der gesamten Stromproduktion der Bundesrepublik?
  • dass das Bahnstreckennetz des Reviers über 300 km lang ist, also etwa von Köln bis Hannover reichen würde?   

Wir passierten Niederaußem mit den großen Treibhausanlagen, die von der Abwärme der Kraftwerke unterhalten werden. Der noch immer anhaltende Nieselregen beeinträchtigte die Sicht und den Eindruck dieser weiten Anlage.

Wir näherten uns den Kraftwerken von Neurath mit den neuen „BoA-Blöcken“ (= Braunkohleblöcke mit optimierter Anlagentechnik). Ihre Bauart gilt weltweit als die modernste. Was Herr Maqua uns dazu an Interessantem erklärt hat, sollte man im Internet nachlesen.

Der Eindruck der Gesamtanlage ist überwältigend, Kühltürme und Blöcke sind über 170 Meter hoch (Kölner Dom 157 Meter). Das mächtige Volumen der Türme lässt diese enorme Höhe nicht vermuten.

Wir waren am Endpunkt der Reise angelangt. Unser Wagen hielt auf dem Kohlebunker der Neurather Werke. Dieser Bunker – ähnliche haben die anderen Kraftwerke –

hat gewaltige Ausmaße: er ist 313 m lang, 33 m breit und 25 m tief, Fassungsvermögen 55.000 Tonnen Kohle. Es ist ein sog. „Schlitzbunker“, und direkt an so einem „Schlitz“ stand unser Wagen. Wir konnten in die Tiefe schauen, zum Glück saßen wir in keinem Kippwagen. Die Kohlezüge kippen ihre Fracht durch die lange schmale Öffnung (Schlitz) in die Tiefe, 1.400 Tonnen in 7 Minuten. Die Kohle wird, nach unterschiedlichen Qualitäten, im Bunker zwischengelagert und über Schaufelbagger den Öfen der Kraftwerke zur Verstromung zugeführt. RWE-Power verfügt insgesamt über 20 Kohlezüge, pro Zug 14 Waggons, je Waggon 1.400 Tonnen Ladung. Die Züge fahren rund um die Uhr in drei Schichten. So transportieren die Kohlezüge des Reviers im Jahr gegen 65 Millionen Tonnen.RWEEisenbahn2012001

Da der Regen endlich aufgehört hatte, konnte man auf der Rückfahrt in Ruhe nochmal bestaunen, was man auf der Hinfahrt vielleicht nur flüchtig wahrgenommen hatte. Am Ausgangspunkt der Fahrt angekommen, brachten wir dank der Initiative unseres Leiters Herrn Schürmann noch ein Gruppenbild zustande. 

Schlussbemerkung: Es war eine sehr informative Fahrt – einschließlich Begegnung und Unterhaltung mit Freunden und Bekannten. 

 Bericht von Rudi Linse.untitled

Krippenfahrt 2013

Krippenfahrt der SU Hürth am 10. 01. 2013

Pünktlich um 14 Uhr fuhren wir mit  dem, mit 30 Personen besetzten Bus, vom Busbahnhof Hürth ab. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Christian Fassbender wurde die Halbtagsfahrt in die bewährten Hände von Herrn Rudolf Knappstein – exzellenter Kenner aller Krippen in und um Köln – gegeben.

Herr Knappstein hatte zunächst vier Krippen zur Besichtigung für diesen Nachmittag ausgewählt.  Die Fahrtroute ist so gewählt, dass, sollte die Zeit es zulassen, weitere Krippenbesichtigungen möglich sind.

Auf besonderen Wunsch begann die Krippenbesichtigung in Troisdorf.

1. Krippe: Die Wurzelkrippe in St. Hippolytus in Troisdorf ist eine Weihnachts- und                         Osterkrippe  (Simultankrippe).Krippen2013002

Diese, in den letzten 21 Jahren auf 93 m² angewachsene Krippe deckt mit ihren drei Bildern die gesamte Weihnachtsgeschichte von der Verkündigung durch den Erzengel Gabriel,  der Geburt  und dem öffentlichen Auftritt Jesu mit der Vertreibung der Händler aus dem Tempel.

In den 4 – 6 Wochen, in  denen die Krippe aufgebaut ist, sind 5 Bilder, die den Evangelien der Weihnachtsliturgie entsprechen, zu sehen.

Der Aufbau dieser gigantischen Krippe und die ständige Anpassung an die weihnachtliche Liturgie werden von vier ehrenamtlich tätigen Männern in drei Wochen aufgebaut. Sie besteht aus 123 Figuren (46  Menschen und 77 Tieren).  Die Wurzelwand hinter der Krippe ist aus 1700 Baumwurzeln gebaut- Sie hat eine Höhe von 6.50 m.  70 Stahlständer, 20 Kanthölzer und 2 Stahlgerüste geben dem Ganzen den statischen Halt. Eine eingebaute Pumpe befördert das Wasser für den Bachlauf und den Wasserfall.

2. Krippe: St. Aegidius in Porz  – Wahn, als Hintergrund dient ein Bild des Ortes Porz.Krippen2013007

Krippen2013005Weil die Krippenfiguren, außer der hl. Familie, die von einer älteren Krippe stammen, den Typen des Kölschen Hänneschen nachempfunden sind, wird die Krippe auch „Hänneschenkrippe“ genannt. Alle Figuren sind Stoffbekleidet..

Maria liegt schlafend neben der Krippe unter einem Palmwedel. Josef fehlt völlig.

Das neugeborene Jesuskind liegt nicht  in einer Krippe, sondern in einer Art Nussschale.

Neben der Krippe ein Körbchen mit Walnüssen soll darauf hinweisen „der Herr wird uns zur Speise“. Die Menschwerdung Gottes lädt uns ein, wieder einen neuen Anfang zu machen und zu vertrauen. Wo Gottes Liebe die Erde berührt, beginnt sie zu sprießen und zu blühen.

Zum Abschluss sangen wir gemeinsam das Lied: „ Singet Ihr Menschen dem Herrn zu ehren….

3. Krippe: Die 0rientalische Wandelkrippe in St. Michael Porz – Eil.Krippen2013009

Die von Frau Lita Mertens  (Künstlerin, 1947 Verstorben) geschaffenen 14  Holzfiguren, bilden den Grundstock der Wandelkrippe Porz – Eil. Durch großzügige finanzielle Unterstützung  konnte die Krippe nach und nach um weitere 21 vom Holzschnitzverein aus Oberammergau  geschnitzte Figuren erweitert werden. Zurzeit fehlen noch Ochs und Esel.

Alle Figuren, auch Maria und Josef,  sind mit kostbaren Stoffen bekleidet.

Die mit 35 Figuren ausgestattete Krippe  wird jährlich anders aufgebaut, sodass immer wieder ein neues Krippenbild entsteht. Für die Gestaltung der Wüstenlandschaft werden überwiegend natürliche Materialien  (Pflanzen, Sand, Moos, Steine usw.) verwendet. Alle Figuren sind zur Krippe hin ausgerichtet.

4. Weihnachten der Städtepartner Köln – Barcelona.Krippen2013014

Zwischen beiden Städten besteht eine rege Krippenpartnerschaft, die sich gegenseitig durch  Leihgaben zu Ausstellungen befruchtet. In diesem Jahr hat der Krippenverein von Barcelona dem Krippenverein Köln 10 Hauskrippen für eine Ausstellung  ausgeliehen.

Die Hauskrippen sind privates Eigentum von Mitgliedsfamilien. Diese Krippen werden jährlich von den jeweiligen Familien komplett neu gestaltet und  dreidimensional im Wohnzimmer aufgebaut. Wie religiös muss eine Familie sein, die jedes Jahr eine solche Krippe schafft? Wir alle waren von diesen wunderschönen Krippen begeistert.

5. Krippe im Hof des Kölner Rathauses.

Krippen2013020Eine aus Brettern, gegen Wetter mit Alu überzogene Krippe. Sie wurde aus Anlass der Krippenausstellung in Essen vom Krippenverein Köln, nach einer Bildvorlage aus dem

18. Jahrhundert, in Auftrag gegeben.

Das Zelt, in dem diese Krippe aufgebaut war, war zum Besichtigungszeitpunkt bereits entfernt. Wegen  der vorgerückten Zeit und des kalten Wetters wurde unser Aufenthalt dort sehr verkürzt.

6. Kölner Stadtkrippe, aufgebaut im WDR.

Diese Krippe besteht aus großen Bronzefiguren.  Bis 1996 gab es keine Stadtkrippe. Dieses

Umstandes nahm sich der Krippenverein Köln an und  begann ab 1996 mit der Anschaffung der Stadtkrippe. Wegen der enormen Kosten dieser wertvollen Bronzefiguren war der Verein auf finanzstarke Sponsoren angewiesen. So wurden z. B. die Königin von Saba, Ochs und Esel, der Kameltreiber und die Wurzel Jesse von 4711 gestiftet. Zur Krippe gehören weiter: Josef mit Blütenstab als Symbol für den Stamm Davids, ein Engel, der den Stern von Bethlehem als Zeichen des geborenen Kindes trägt. Diese Figur wurde aus Anlass des Weltjugendtages 2005 in Köln gestiftet.Krippen2013001

Wir sind froh, dass der Krippenverein Köln sich dieser schönen Aufgabe angenommen hat.

Nachdem wir statt, wie vorgesehen 4, nun 6 Krippen besichtigt hatten, wurde es  Zeit die Heimreise anzutreten.

Herr Christian Fassbender bedankte sich im Namen der SU Hürth bei Herrn Knappstein, der immer wieder die Krippenfahrt hervorragend organisiert. Herr Knappstein konnte alle Krippen ausführlich, spannend und bibelfest erklären.

Herr Knappstein bedankte sich bei den Teilnehmern für Ihr Interesse an dieser Fahrt. Spontan erklärte er sich bereit, falls Interesse besteht, auch im nächsten Jahr für die SU Hürth eine Krippenfahrt zu organisieren.

Mit  überwältigenden Eindrücken  und der hervorragenden Krippenführung  von Herrn Knappstein waren wir gegen 17.30 Uhr wieder in Hürth.

Hubert Heinen

Krippenfahrt 2012

Krippenfahrt der SU Hürth am 12. 01. 2012

KrippenSU004Pünktlich um 14.00 Uhr fuhren wir mit dem – bis auf den letzten Platz besetzten Bus – vom Busbahnhof Hürth ab. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Kurt Schürmann wurde die Leitung der Halbtagesfahrt an Herrn Rudolf Knapstein – exzellenter Kenner aller Krippen in und um Köln – übernommen. Herr Knappstein hatte vier Krippen für diesen Nachmittag  ausgewählt.

1.Krippe: St. Nikolaus in der Abtei Brauweiler.

Diese Krippe wird seit Jahren von der Pfadfindergruppe der Pfarrei St. Nikolaus aufgebaut. Die Jugendlichen hatten die Krippe in diesem Jahr überschrieben:

„ Die Schwelle der Zeit , mit Gott ist nichts unmöglich“.

In der Krippe selbst sind schriftliche Hinweise zu dem Thema „Wege zu Gott, über die Krippe auf der Schwelle der Zeit, trau Dich!“ – Schwellenangst, über die Schwelle hinaus, erkenne die Zeichen der Zeit -.KrippenSU001

Herr Rudolf Knapstein konnte dieses Thema der Krippe ausführlich, spannend und bibelfest erklären.

Als Abschluss des Themas dieser Krippe  sangen wir gemeinsam das dazu passende Weihnachtslied „Menschen, die ihr ward verloren, lebet auf erfreuet euch …“

2. Krippe: St. Cornelius Pulheim-Geyen.

Die Geburt Christi in einem Fachwerkstall vor der Junkerburg Geyen, inmitten einer ländlichen Landschaft, vermittelt heimatliche Nähe und Geborgenheit. Die Krippenfiguren um 1900, in Gießkeramik von der Fa. Lambertz, Köln, gefertigt, tragen edle Gesichtszüge. Die scheinbar heile Welt unter einem klaren Sternenhimmel lassen uns für einen Moment des Schauens den Alltag vergessen. Die Leiter im Stall soll uns daran erinnern, dass der Herr vom Himmel auf die Erde kam, um uns zu erlösen.KrippenSU005

Abschließend  sangen wir gemeinsam das Lied: „Zu Bethlehem geboren, ist uns ein Kindelein…“

3. Krippe: St. Elisabeth in Köln-Pesch.

Hier überraschte uns eine ausladende Krippe mit großem Fachwerkstall  mit über 70 Krippenfiguren. Alle Figuren (Köpfe, Hände und Füße) sind aus Ton von den Krippenfreunden selbst modelliert und gebrannt worden. Die bis zu 1m großen Figuren sind bekleidet mit kostbaren Gewändern, die ebenfalls in Eigenleistung gefertigt sind.

Diesjähriges Schwerpunktthema ist:KrippenSU006

„ Die starken Frauen, die die Welt bewegten“.

Sie sind mit dem für sie zutreffenden Symbol dargestellt

:

Die Königin von Saba – Korb mit Rosen ,

Edith Stein – Kreuz  mit Schleife,

Hildegard von Bingen – Heilkräuterbuch,

Mutter Theresa –  offene, spendende Hände mit Gaben.

Hierzu passte das Abschlußlied: „Es kommt ein Schiff geladen, bis an den höchsten Bord…..“

4. Krippe: St. Vitalis, Köln-Müngersdorf.

Hier wird der Heimatort Müngersdorf um 1900 dargestellt. KrippenSU007In der Dorfmitte befindet sich der Stall und trägt das Straßenschild „Dorfstraße“. Das Originalgebäude dieses Stalles ist noch im Ort vorhanden. Vor dem Stall befindet sich ein Brunnen mit Bachlauf. Vor dem Bauernhof stehen die unterschiedlichsten Ackergeräte. Eine voll eingerichtete Zimmerei, Schaf- und Kaninchen runden das Ortsbild ab. Die Krippenfiguren sind dem zeitlich dörflichen Charakter entsprechend gekleidet. Sie vermitteln in Frömmigkeit die Ankunft des göttlichen Kindes.

Schlusslied: “Ich steh an deiner Krippe hier…….“

Herr Schürmann bedankte sich bei den Gästen dafür, dass sie an diese Krippenfahrt so zahlreich  teilgenommen haben. Ein besonderer Dank galt Herrn Knapstein  für die  fachlich kompetente Krippenführung.

Voll mit überwältigten Eindrücken der vier Krippen und einer hervorragenden Führung von Herrn Rudolf Knapstein waren wir gegen 17.40 Uhr wieder in Hürth.

Eine überzeugende Mehrheit von Fahrtteilnehmern ermunterte die SU  im kommenden Jahr wieder eine Krippenfahrt zu organisieren. Herr Knapstein erklärte sich zur Führung bereit, bat aber um  zeitige Information.

Bericht von Herrn Hubert Heinen.