Neujahrsempfang am 10.1

 

„Neujahrsempfang“ der Senioren-Union Hürth am 10. Januar 2020

 

35 Mitglieder und Gäste der Senioren-Union der CDU Hürth hatten sich zum Neujahrsempfang im „Anna-Haus“ von 15 bis 17 Uhr angemeldet. Wie schon in den beiden Vorjahren war zum Brezelessen mit Butter und Marmelade bei Kaffee und Wasser eingeladen worden.

Der Vorsitzende Otto Winkelhag begrüßte die Teilnehmer und unseren Ehrengast, Herrn Bürgermeister Dirk Breuer, der über die zahlreichen Angebote für Senioren in Hürth referieren wollte. Auch die Kreisvorsitzende aus Frechen, Frau Sybille Simons wurde herzlich willkommen geheißen.

Leider musste Herr Winkelhag über den Tod von Frau Marianne Metternich am 9. Januar informieren. Sie wurde 96 Jahre alt. Die Teilnehmer erhoben sich zu einer Schweigeminute. Frau Metternich war über 26 Jahre Vorstandsmitglied der Senioren Union und Ehrenmitglied seit Februar 2018.

Sodann berichtete Herr Breuer, dass von den ca. 60.000 Hürther Einwohnern 25% über 60 Jahre alt seien und etwa 3000 sogar über 80 Jahre. Für diese Mitbürger gibt es ein weites Spektrum an Angeboten, welche zur Hilfe für Senioren genutzt werden können. (Das komplette Angebot siehe Anlage unten!) Im Kreisvergleich sei Hürth überdurchschnittlich gut aufgestellt. Neue Alten-wohnungen seien in Planung und im Bau: z. B. zwei Objekte in Efferen und eins hinter dem türkischen Konsulat.

 

Auch werde das Wohngeld für Anspruchsberechtigte um ca. 30% auf 190 € p. M. deutlich erhöht, eine Leistung des Bundes. Die Kommune leistet hierbei nur die Verwaltung.

 

Herr Breuer spannte den Bogen zu weiteren Entwicklungen in der Stadt. Das 1. Teilstück der Ortsumgehung Hermülheim werde in diesem Jahr freigegeben. Die Firma Wolters&Klüver errichtet seine „Head Quarters“ gegenüber dem Kiebitzweg, mit dem Süßwarenhersteller Hitscheler stehe er in Kontakt. Der Umbau des EKZ gehe weiter. Es fehle aber noch die Einigung über die 8000-qm-Fläche des ehem. REAL, um einen Nachfolge-Supermarkt installieren zu können. Eine zusätzliche Bebauung in Alstädten und der Lortzingstraße beim Gertrudenhof  werde von ihm und der CDU abgelehnt.

Frau Simons richtete ein Grußwort an die Teilnehmer und wünschte allen Gesundheit für das Jahr 2020. Hürth sei im Kreis vorbildlich. Hürth decke alle Bedürfnisse ab. Der Rhein-Erft-Kreis habe etwa 760 Senioren Union Mitglieder, er sei führend in NRW.

 

In seinem Schlusswort dankte Otto Winkelhag unserem Bürgermeister und betonte auch im Hinblick auf die Kommunalwahl im September: „Wir stehen alle an Deiner Seite!“ Er brachte Beispiele vom Altersstarrsinn einiger Senioren und hob hervor: „Die Familie steht über allem!“

 

Pünktlich um 17 Uhr verabschiedete der Vorsitzende die Gesellschaft, nicht ohne auf zwei bereits terminierte Veranstaltungen hinzuweisen: am 14. Februar „Mitgliederversammlung“ im Anna-Haus mit Frank Rock MdL und am 29.6. Reibekuchenessen bei „Gertis“ Bürgerstuben in der Kochstraße. Weitere interessante Veranstaltungen werden bei der Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

 

Text Friedrich Knäpper, Fotos Kurt Schürmann

 

 

 

Anhang:

 

 Angebote für Senioren in Hürth

Bereits heute bieten in Hürth verschiedene Akteure in unterschiedlichen Bereichen Angebote für Senioren.

 

  1. Beratung

Senioren können selbstverständlich das gesamte Beratungsangebot nutzen, das in Hürth bereitgehalten wird. Hervorzuheben sind jedoch die Beratungsstellen, die speziell auf diesen Personenkreis ausgerichtet sind.

Hier sind zu nennen:

 Trägerunabhängige Pflege- und Seniorenberatung der Stadt Hürth

 Demenzsprechstunde mit fachärztlicher Beratung (Stadt Hürth in Kooperation mit APK [Frau Dr. Schreckling])

 Kontaktbüro Selbsthilfe der Alzheimer Gesellschaft

 Seniorenbeirat

Daneben bieten alle in der Pflege und Betreuung von Senioren tätigen Anbieter wie Pflegedienste, Heime etc. spezifische Beratungsangebote zum eigenen Angebot an.

 

  1. Wohnen

Neben den klassischen Heimen:

– 4 bestehende + 1 geplantes im Seniorenquartier „Am Grüngürtel“ –

gibt es in Hürth verschiedene speziell auf Senioren ausgerichtete Wohnangebote:

 7 Angebote mit seniorengerechten Wohnungen

 3 bestehende Einrichtungen des Servicewohnens / betreuten Wohnens für Senioren + 1 Planung im Neubaugebiet  

    Kölnstraße Nord

 1 Demenzwohngemeinschaft

 1 Integratives generationsübergreifendes Wohnprojekt für Menschen mit und ohne Behinderungen

 

Planungen für ein Mehrgenerationenhaus werden derzeit von RHEINOVA WOHNEN EG betrieben.

 

  1. Hilfen für Zuhause

Zahlreiche Angebote sind auf das Ziel ausgerichtet, Pflegebedürftigen möglichst lange den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen:

 10 Pflegedienste

 1 palliativ-pflegerischer Hausbetreuungsdienst

 2 Anbieter von Mahlzeitendiensten

 7 Anbieter von Hausnotruf

 1 ambulantes Hospiz

 2 Anbieter von Alltagsbegleitung und Entlastungsleistungen

Das Projekt der Universität zu Köln „Wohnen für Hilfe – Wohnpartnerschaften“ richtet sich an nicht pflegebedürftige Senioren, denen die Versorgung des eigenen häuslichen Bereichs zunehmend schwerfällt. Diese bieten Studenten eine Wohnmöglichkeit und erhalten im Gegenzug Hilfe im Haushalt, Garten, beim Einkaufen etc.

 

  1. Vorübergehende Pflege außerhalb der eigenen Häuslichkeit

Für die Fälle, in denen die Versorgung der pflegebedürftigen Personen nicht an allen Tagen der Woche zuhause erfolgen kann oder Angehörige einer Entlastung bedürfen, besteht das Angebot der

Tagespflege: 1 bestehende Einrichtung + 1 geplante im Seniorenwohnquartier „Am Grüngürtel“.

Für die kurzfristige Unterbringung von Pflegbedürftigen während des Urlaubs oder einer Krankheit der Pflegeperson sowie bei einem notwendigen Übergang vom Krankenhaus ins Heim bei noch nicht sofort beziehbarem Heimplatz steht 1 Einrichtung der Kurzzeitpflege zur Verfügung.

 

  1. Partizipation und Kommunikation

Senior zu sein, heißt natürlich nicht in allen Fällen, pflegebedürftig zu sein. Vielmehr sind heute viele Menschen, die zu den Senioren zählen, rege und aktiv.

Diesen stehen Möglichkeiten offen, weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

 Seniorenbeirat mit dem Angebot der Seniorensprechstunde

 Netzwerk Löwenzahn

 Seniorenprogramm der VHS

Zudem bieten 8 Seniorentagesstätten bzw. Altenclubs (städtische Förderung der Betriebskosten) die Möglichkeit zu sozialen Kontakten.

2 Senioren-Besuchs-Services suchen Senioren zur Vermeidung von Vereinsamung daheim auf.

Die „Helfenden Hände“ bieten kleine Hilfestellungen im Haushalt an oder begleiten zu Behörden, auf den Friedhof, zum Arzt etc.

Seniorenbegleitung bietet daneben auch die kommerzielle Home Instead Seniorenbetreuung an.

Die katholische Kirchengemeinde Gleuel hat kürzlich das Angebot einer Senioren-Rikscha ins Leben gerufen. Ältere Menschen mit Bewegungseinschränkungen erhalten hier die Möglichkeit, wieder einmal durch ihr vertrautes näheres Umfeld gefahren zu werden.

 

Einen Überblick über das gesamte seniorenrelevante Angebot in Hürth bietet der „Wegweiser für Senioren“, der 2020 jedoch einer Neuauflage bedarf.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie unserer Einladung zahlreich folgen.

 

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bei Christian Faßbender (Tel. 73407)

bis zum 2.1.2020 an.

 

 

Allen Mitgliedern wünschen wir ein fröhliches Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr.

Vortrag über Indochina

Am 20.9.19  hält unser Vorsitzender einen Vortrag über seine Indochinareise 2018. Das wird auf das nächste Jahr verschoben.

Fahrt nach Belgien

Vom 1. bis zum 5.9.2019 fahren wir nach Belgien Anmeldung erfolgt über Otto Winkelhag +49 (228) 9886216

Seminarreise: „Europa vor Ort“ Maastrich, Brüssel (Tagungsort), Brügge, Belgische Nordseeküste. Fahrt ist ausgebucht.

Gänseessen im November 2019

Gänsebratenessen im Breitenbacher Hof am 8.11.2019

 

Zum dritten Mal wurden die Mitglieder der Senioren Union Hürth zum Treffen in der Martinszeit zum Gänsebratenessen eingeladen. Diese gemeinsamen Veranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit, das war an der lebhaften Unterhaltung der 45 Teilnehmer im Breitenbacher Hof deutlich zu merken.

Kurt Schürmann übernahm die offizielle Begrüßung und dankte allen Mitgliedern für deren rege Teilnahme und die pünktliche Bezahlung der Mitgliedsbeiträge. Er erwähnte, dass der Vorstand stets bemüht sei, den Mitgliedern interessante Veranstaltungen zu bieten und dabei genug Freiraum lassen zu wollen, sich auch zu unterhalten. Bei einem gemeinsamen Abendessen, und dann noch mit

„Brust oder Keule“, sei dies garantiert. Auch bat er darum, die zuvor verschickten Fragebögen abzugeben oder nachzureichen.

Die Statistik sagt, dass 25-mal Brust und 18-mal Keule bestellt wurden. Drei Gäste haben à la Card bestellt. Das Hauptgericht wurde jeweils mit Rotkraut und zwei Knödeln serviert.

Zwischen Hauptgericht und optionalen Dessert ergriff der Vorsitzende Otto Winkelhag das Wort, dankte für die große Beteiligung  und gab Hinweise für die nächsten Veranstaltungen, zu denen wieder rechtzeitig Einladungen verschickt würden: Als nächstes steht die Adventsfeier am 13. Dezember im Anna Haus von 15 bis 17 Uhr an.

Gegen 20:30 Uhr verabschiedete Kurt Schürmann die Runde, wobei es jeden frei stand, den Abend privat zu verlängern. Die meisten gingen jedoch „satt und zufrieden“ nach Hause.

Text Friedrich Knäpper Bilder: Kurt Schürmann

 

Geplante Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2020

  1. Februar – Mitgliederversammlung (ohne Wahl) im Anna Haus,

noch ohne Termine: Besuch im Tagebau Garzweiler, Besuch im Chemiepark Yucoris, Sommerfest bei „Gerti“

Adventsfeier

Adventsfeier der Senioren-Union Hürth am 12. Dezember 2019

 

Rund 35 Mitglieder und Gäste der Senioren-Union der CDU, Hürth hatten sich zur Adventsfeier im „Anna-Haus“ von 15 bis 17 Uhr angemeldet. Die Tische waren gedeckt und bei weihnachtlicher Klaviermusik vom E-Piano nahmen die Teilnehmer Platz. Musikalisch wurden wir wie schon 2018 begleitet von Florens Neuheuser von der Auftakt Musikschule.

Als Gast konnten wir die Fraktionsvorsitzende der CDU, Frau Gudrun Baer, begrüßen.

Der Vorsitzende Otto Winkelhag begrüßte die Teilnehmer und gratulierte Herrn Hans Eck, der kürzlich 90 Jahre alt geworden war, zu seinem Geburtstag. Sodann rekapitulierte er nochmals die Veranstaltungen, die im Jahr 2019 angeboten und auch zahlreich besucht worden waren:

 

  1. Jan. – Neujahrsempfang mit Neujahrsbrezeln
  2. Febr. – Jahreshauptversammlung mit Wahl, Gastredner war Axel Voss
  3. April – Besuch im Planetarium, K-Nippes, dann „Zum Goldenen Kappes“
  4. Juni – Besuch im „Prinzenhof“ zur Bürgersprechstunde mit Dr. Kippels
  5. Juli – Podiumsgespräch zum Thema Braunkohle mit D. Breuer und A. Heller
  6. Okt. – Besuch und Führung beim NATO AWACS Geschwader*
  7. Okt. – Bürgersprechstunde mit Dr. Kippels im Café Goldeck, Otto-Räcke-Platz*
  8. Okt. – Bürgertreff in Efferen. Thema Organspende mit Uni-Prof. Dr. Stippel*
  9. Nov. – Gänseessen im Breitenbacher Hof.

* Zu diesen konnte nur kurzfristig per E-Mail eingeladen werden.

Inzwischen war die ev. Pfarrerin, Frau Franziska Boury eingetroffen. Friedrich Knäpper begrüßte sie mit warmen Worten und stellte sie den Anwesenden vor. Vor ihrem Beitrag gab‘s aber erst mal Kaffee, leckere Obst-Törtchen und Marzipanstollen von der Bäckerei Welter, Alstädten. Die Unterhaltung an den Tischen hatte richtig Fahrt aufgenommen. Frau Baer richtete ein Grußwort an die Runde und nahm sich die Zeit, an verschiedenen Tischen Gespräche zu führen. Dem Anlass entsprechend ganz unpolitisch (!).

 

Das erste Lied des Nachmittags war „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

 

In Anschluss spannte Frau Boury den Bogen zu Herrn Schnippenkötter, der im Vorjahr über seine Heimat Mexiko gesprochen hatte. Frau Boury war mit ihren Eltern vom 12. bis 18. Lebensjahr in Quito, Ecuador. Sie erzählte sehr interessant aus dieser erlebten Zeit, in der die evangelischen Gemeinden sich Länder übergreifend ergänzten und kirchliche Feste feierten. Zur Anschauung hatte sie ein auf gespanntes Leder gemaltes „Wimmel-Bild“, mit typischen Darstellungen aus dem südamerikanischen Land mitgebracht. Als besonderes Highlight sang Frau Boury solo drei Weihnachtslieder: in Spanisch, Englisch und Deutsch mit Pianobegleitung. Für ihren Beitrag bekam die Pfarrerin viel Applaus und einen herzlichen Dank.

 

Der Vorsitzende erinnerte an die in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder. Es waren

 

am 22. Januar       Herr Raimund Emmerich

am 8. März           Frau Gisela Möltgen

im Oktober           Frau Liesel Grönke

im November       Frau Margot Höveler und

am 12. Dezember Herr Eduard Brenner.

Nach weiterem Gesang mit Pianobegleitung sowie angeregter Unterhaltung an den Tischen wurde zum Abschied noch „Macht hoch die Tür“ angestimmt.

Pünktlich um 17 Uhr verabschiedete der Vorsitzende die Gesellschaft, nicht ohne auf die nächsten Veranstaltungen hinzuweisen: am 10. Januar „Neujahrsempfang“ mit Brezelessen und dem Gastredner Bürgermeister Dirk Breuer; am 14. Februar „Mitgliederversammlung“. Er wies auch darauf hin, dass ab sofort E-Mail-Adressen zum Versand von Einladungen genutzt würden und bat darum, Mitglieder zu werben. Auch dankte er sehr herzlich der evangelischen Pfarrerin, Frau Boury und dem Pianisten der Auftakt Musikschule, Herrn Neuheuser, sowie den Vorstandsmitgliedern für ihre Mitarbeit. Wir haben einen stimmungsvollen Nachmittag mit guter Unterhaltung genossen.

Text Friedrich Knäpper, Fotos Kurt Schürmann

Stand der Braunkohle

Der Bürgermeister von Elsdorf Herr Andreas Heller spricht über die Braunkohle Am 10.7. um 18 Uhr: „Burgschenke“ Efferen. Thema: Welche Folgen hat der vorzeitige Kohlen-ausstieg für unsere Region. Wir erwarten auch BM Dirk Breuer.

Besuch im Landtag mit Frank Rock, MdL

Kurzbericht

Bericht über den Ausflug in den Düsseldorfer Landtag am 25. Juni 2019

13 Mitglieder der Senioren-Union Hürth machten sich am 25. Juni zusammen mit der Senioren-Union Frechen-Königsdorf auf den Weg in den Düsseldorfer Landtag.

Zuerst konnten wir den Plenarsaal des Landtages besichtigen und wurden über die Aufgaben des Landtages und seiner Abgeordneten informiert.

Im Anschluss daran begrüßte der Landtagsabgeordnete für die Rhein-Erft-Kreis Frank Rock die Teilnehmer und es entspannte sich eine spannende Diskussion über die Fragen, die Teilnehmer besonders beschäftigten.

Im Anschluss gab es in der Kantine des Landtags Kaffee und Kuchen.  So gestärkt ging es zum nächsten Höhepunkt der Fahrt: Führung durch die Ausstellung „70 Jahre Düsseldorfer Landtag“.

Hier konnte die vielfältige Geschichte des Landtags eindrucksvoll nacherlebt werden.

Ein wenig erschöpft von den hohen Temperaturen und dem interessanten und umfangreichen Tagesplan fuhr die Gruppe am späten Nachmittag wieder Richtung Frechen und Hürth.

Alle waren sich einig, dass der Tag abwechslungsreich und informativ war.

Helga Pimpertz

 

 

 

 

 

Planetarium Besuch

 Senioren Union der CDU – Stadtverband Hürth

 Besuch im Planetarium Köln-Nippes, Blücherstraße am 6. März 2019

 Oh je, nur noch 5 Milliarden Jahre – dann wird unsere schöne Erde nicht mehr sein, sie verbrennt in der Hitze der Sonne, die uns zu nahe kommt. Merkur und Venus, die näher als die Erde um die Sonne kreisen, hat dieses Schicksal dann längst ereilt…

Diese „düsteren“ Aussichten vermittelte uns – 25 Mitgliedern der Senioren Union – Herr Tim Ruster (Jurastudent) überaus eindrucksvoll. Dabei hatte doch der Urknall erst vor 13,7 Mrd. Jahren stattgefunden. Nicht nur unser Leben ist endlich, auch das ganze Weltall wird eines sehr, sehr, sehr fernen Tages nicht mehr sein: dann findet der „Große Riss“ statt.

Vorher wird der Weltraum (eigentlich kein Raum, da unendlich!), in dem die Erde ein winziges „Körnchen“ ist, in mehr als Lichtgeschwindigkeit größer. Ob es noch einen zweiten Himmelskörper gibt, auf dem Leben möglich ist, werden wir wohl nie erfahren. Vom Mond wissen wir es durch mehrere Besuche. Vom Mars, der z. Z. en Vogue ist, wissen wir, dass er eine „Rostkugel“ ist, daher seine rötliche Farbe am Abendhimmel. Wasser und Luft – Fehlanzeige. Zu noch entfernteren Planeten zu reisen fehlt die Technik, dahin zu gelangen.

Befassen wir uns also weiter mit der Erforschung von hier aus. Unsere Galaxie besteht aus etwa 200 Mrd. Sternen und ist trotzdem nur ein kleiner Teil des Weltalls. Man nimmt an, dass es 200 Galaxien gibt. Und was ist dahinter? Nichts, weil es ein „dahinter“ gar nicht gibt. Im Wort „Weltall“, wie auch im Wort „Universum“, steckt die Bedeutung „alles“. Außerhalb gibt es also, physikalisch gesehen, keinen Raum. Das Weltall ist grenzenlos.

Von unserer Galaxie bis zur nächst entfernten, der Andromeda-Galaxie, sind es etwa 2,5 Millionen Lichtjahre (1 Lichtjahr = ca. 9,5 Billionen km). Ganz schön weit…

Unsere Sonne erwärmte uns mit erfreulichen 20° beim Weg zum Planetarium im Leonardo-da-Vinci-Gymnasium in der Blücherstraße. Auf der Sonne selbst sind es 5000° und in ihrem Inneren 15.000°.

Um die Sonne kreisen nur noch 8 Planeten, Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Pluto wurde als „Zwergplanet“ als zu klein erachtet und als Asteroid eingestuft. Jupiter und Saturn sind Gasplaneten, eine Landung wäre nicht möglich, da keine Materie. Die Planeten haben unterschiedliche Umlaufzeiten um die Sonne und unterschiedliche Rotationszeiten. Merkur ist in 88 Tagen einmal rum (Erde 365 Tage), Neptun braucht fast 165 Jahre, um einmal um die Sonne zu

kreisen. Die Namen wurden den Planeten von den Römern gegeben, z. B. „Merkur“, weil er als Götterbote der schnellste ist. Die kannten die Planeten schon lange vor Christi Geburt.

Besonders gefährlich sind die „Schwarzen Löcher“. Zum Glück ist keins in der Nähe! Schwarze Löcher verschlucken unter gewissen Bedingungen Strahlung und Materie. Die Punkte, wo es kein Zurück mehr gibt, bilden eine sphärische Region, die man Ereignishorizont nennt. Zwei benachbarte Schwarzen Löcher verursachen Gravitationswellen, deren Nachweis immerhin voriges Jahr einem US-Astrophysiker den Nobelpreis eingebracht hatte.

Die Griechen hatten im Altertum den Sternenhimmel in 13 Teile geteilt, da es aber nur 12 Monate gibt, wurden später zwölf  daraus – mit Sternbildern. Einige davon erklärte Herr Ruster am Sternenhimmel im Keller des Gymnasiums. Ein Teil dieses Kellers beinhaltete Bilder und Exponate aus der Astrologie, vom früheren Direktor und Ehrenamtlichen liebevoll zusammengetragen.

Unser Vorstandsmitglied Wolfgang Loeser hatte den Vorschlag zum diesem Ausflug nach Nippes gemacht. Es war ein gelungener Nachmittag, der „Em goldene Kappes“ seinen feucht fröhlichen Abschluss fand.

 

 Friedrich Knäpper

 

 

 

Neujahrsempfang

Der Einladung zum Neujahrsempfang der Hürther Seniorenunion am 11. Januar 2019 im „Anna Haus des Caritasverbandes“ sind viele Mitglieder und treue Wegbegleiter gefolgt. Bei  nachweihnacht- und neujährlichen Gesprächen  schmeckten die Neujahrsbrezeln mit reichlich Butter und Marmelade garniert verging die Zeit wie im Fluge.

Christian Faßbender begrüßte in seiner unnachahmlichen, charmanten Art die Stadtverbandsvorsitzende Gudrun Baer. Gudrun Baer berichtete über die aktuelle Lage der Hürther CDU. Dabei streifte sie auch, die laufende Entwicklung der Haushaltsberatungen für das Wirtschaftsjahr 2019. Hierbei konnte sie anhand von einigen Beispielen deutlich machen, dass das Ratsbündnis aus CDU und Grünen eine Vielzahl von Projekten umsetzen möchte, ohne den finanziellen Spielraum der Stadt Hürth außerordentlich oder übergebühr zu belasten. Auch die Investitionen in Schulen, Feuerwehr, Kindergärten, Fernwärme und Infrastruktur kamen zur Sprache und wurden wohlwollend diskutiert.

Also ein verheißungsvoller Jahresbeginn 2019 für die Seniorenunion so Vorstandsmitglied Kurt Schürmann. Er stellte zudem fest, dass von den Neujahrsbrezeln nur noch einige Zuckerstreusel von der Garnitur übriggeblieben sind.

 Otto Winkelhag     

 

Mitgliederversammlung mit Wahl am 8. Februar 2019, 15 bis 17 Uhr – Bericht

Der stellv. Vorsitzenden Christian Faßbender begrüßte die 32 Mitglieder und 4 Gäste und entschuldigte den bisherigen Vorsitzenden Rolf Britz, der kurzfristig seine Teilnahme abgesagt hatte. Auch der Beisitzer Wolfgang Loeser fehlte krankheitsbedingt.

Die vorliegende Tagesordnung wurde einstimmig angenommen.

Da der eingeladene Gastredner, Herr Axel Voll, MdEP sich verkehrsbedingt verspätete, wurde dieser TOP der Tagesordnung zurückgestellt.

Alsdann erfolgte der Bericht des stellv. Vorsitzenden über das abgelaufene Jahr.

Aktuell hat die Senioren Union Hürth 84 Mitglieder. Der sieben Verstorbenen in 2018 und Januar 2019 wurden mit einer Schweigeminute gedacht. Die Veranstaltungen des vergangenen Jahres rekapituliert.

Ein Dank galt den Mitgliedern des Vorstands für die geleistete Arbeit und auch den  Mitgliedern, die ihr Interesse gezeigt hatten und an den Veranstaltungen rege teilgenommen hatten. Ein weiterer Dank galt dem bisherigen Vorsitzenden Rolf Britz, der aber als Beisitzer dem Vorstand weiter angehören will. Ein ganz besonderer Dank ging trotz ihrer Abwesenheit an Frau Marianne Metternich, die dem Vorstand seit Gründung der Senioren Union 1993 angehört hat. Sie ist als Beisitzerin ausgeschieden.

Danach erläuterte der Schatzmeister den Finanzstatus. Der Kassenprüfer, Herr Franz-Josef Lintemann befand, dass die ordnungsgemäße und in allen Geschäftsfeldern nachvollziehbare Buchhaltung keinen Grund zur Beanstandung ergab. Er empfahl, den Gesamtvorstand zu entlasten. Dies geschah einstimmig.

 

Amt Name Ja-Stimmen Nein-Stimmen Enthaltungen
Vorsitzender Otto Winkelhag 32
Stellv. Vorsitzender Christian Faßbender 32
Schatzmeister Kurt Schürmann 32
Schriftführer Friedrich Knäpper 32
Beisitzerin Monika Bauer-Wolfgramm 32
Beisitzer Rolf G. Britz 30
Beisitzer Hubert Heinen 32
Beisitzer Wolfgang Loeser 32
Beisitzer Reinhard Meyer 32

Somit waren alle vorgeschlagenen Kandidaten gewählt. Ergänzt wird der bisherige Vorstand um Frau Monika Bauer-Wolfgramm, Herrn Otto Winkelhag und Herrn Reinhard Meyer. Ausgeschieden ist Frau Marianne Metternich.

Für die nächsten zwei Jahre wurden einstimmig als Kassenprüfer Frau Gisela Möltgen und Herr Herbert Kranz gewählt.

Als Gast hielt Herr Axel Voss, MdEP nunmehr seinen flammenden Vortrag über die Wichtigkeit, sich an der Europawahl am 26. Mai zu beteiligen.

Europa dürfe nicht zerfallen. Einzelstaaten haben keine Chance in der globalisierten Welt, in der die Länder China, Russland und die USA immer mehr dominierten, nicht nur zum Guten.

Die Situation sei sehr ernst, weil Extremisten am linken und rechten Rand stärker werden könnten und die Auflösung des EU-Parlaments betreiben könnten. Auch der Kampf gegen die internationale Kriminalität könne nur gemeinsam wirksam aufgenommen werden. Gerade der Brexit zeige, wie sehr die noch 28 Mitglieder der EU verflochten sind. Es gälte gewonnene Werte zu verteidigen. Nur gemeinsam könne sich Europa in der Welt behaupten.

Nach seinem Vortrag gab es eine kurze Fragerunde. Herr Faßbender dankte dem Referenten für seine Ausführungen und seinen Appell, zur Wahl zu gehen, der aber bei unseren Mitgliedern selbstverständlich sein dürfte.

Dann übernahm Herr Otto Winkelhag den Vorsitz über den Rest der Veranstaltung.

Im Schlusswort dankte Herr Winkelhag den Mitgliedern für ihr Kommen und das Interesse an der Vorstandswahl und gratulierte den Gewählten mit dem Wunsch auf eine weitere ersprießliche Zusammenarbeit.

Alle Gewählten stellten sich noch zum Gruppenfoto auf.

Zum Wahlleiter wurde Herr Eduard Brenner bestimmt. Weitere Vorstands-Kandidaten als die vorgeschlagenen hatten sich nicht gemeldet. Das Ergebnis der Wahl lautete:

Text und Fotos Friedrich Knäpper