Der Bürgermeister von Elsdorf Herr Andreas Heller spricht über die Braunkohle Am 10.7. um 18 Uhr: „Burgschenke“ Efferen. Thema: Welche Folgen hat der vorzeitige Kohlen-ausstieg für unsere Region. Wir erwarten auch BM Dirk Breuer.
Feb. 14 2019
Besuch im Landtag mit Frank Rock, MdL
Kurzbericht
Bericht über den Ausflug in den Düsseldorfer Landtag am 25. Juni 2019
13 Mitglieder der Senioren-Union Hürth machten sich am 25. Juni zusammen mit der Senioren-Union Frechen-Königsdorf auf den Weg in den Düsseldorfer Landtag.
Zuerst konnten wir den Plenarsaal des Landtages besichtigen und wurden über die Aufgaben des Landtages und seiner Abgeordneten informiert.
Im Anschluss daran begrüßte der Landtagsabgeordnete für die Rhein-Erft-Kreis Frank Rock die Teilnehmer und es entspannte sich eine spannende Diskussion über die Fragen, die Teilnehmer besonders beschäftigten.
Im Anschluss gab es in der Kantine des Landtags Kaffee und Kuchen. So gestärkt ging es zum nächsten Höhepunkt der Fahrt: Führung durch die Ausstellung „70 Jahre Düsseldorfer Landtag“.
Hier konnte die vielfältige Geschichte des Landtags eindrucksvoll nacherlebt werden.
Ein wenig erschöpft von den hohen Temperaturen und dem interessanten und umfangreichen Tagesplan fuhr die Gruppe am späten Nachmittag wieder Richtung Frechen und Hürth.
Alle waren sich einig, dass der Tag abwechslungsreich und informativ war.
Helga Pimpertz
Feb. 14 2019
Planetarium Besuch
Senioren Union der CDU – Stadtverband Hürth
Besuch im Planetarium Köln-Nippes, Blücherstraße am 6. März 2019
Oh je, nur noch 5 Milliarden Jahre – dann wird unsere schöne Erde nicht mehr sein, sie verbrennt in der Hitze der Sonne, die uns zu nahe kommt. Merkur und Venus, die näher als die Erde um die Sonne kreisen, hat dieses Schicksal dann längst ereilt…
Diese „düsteren“ Aussichten vermittelte uns – 25 Mitgliedern der Senioren Union – Herr Tim Ruster (Jurastudent) überaus eindrucksvoll. Dabei hatte doch der Urknall erst vor 13,7 Mrd. Jahren stattgefunden. Nicht nur unser Leben ist endlich, auch das ganze Weltall wird eines sehr, sehr, sehr fernen Tages nicht mehr sein: dann findet der „Große Riss“ statt.
Vorher wird der Weltraum (eigentlich kein Raum, da unendlich!), in dem die Erde ein winziges „Körnchen“ ist, in mehr als Lichtgeschwindigkeit größer. Ob es noch einen zweiten Himmelskörper gibt, auf dem Leben möglich ist, werden wir wohl nie erfahren. Vom Mond wissen wir es durch mehrere Besuche. Vom Mars, der z. Z. en Vogue ist, wissen wir, dass er eine „Rostkugel“ ist, daher seine rötliche Farbe am Abendhimmel. Wasser und Luft – Fehlanzeige. Zu noch entfernteren Planeten zu reisen fehlt die Technik, dahin zu gelangen.
Befassen wir uns also weiter mit der Erforschung von hier aus. Unsere Galaxie besteht aus etwa 200 Mrd. Sternen und ist trotzdem nur ein kleiner Teil des Weltalls. Man nimmt an, dass es 200 Galaxien gibt. Und was ist dahinter? Nichts, weil es ein „dahinter“ gar nicht gibt. Im Wort „Weltall“, wie auch im Wort „Universum“, steckt die Bedeutung „alles“. Außerhalb gibt es also, physikalisch gesehen, keinen Raum. Das Weltall ist grenzenlos.
Von unserer Galaxie bis zur nächst entfernten, der Andromeda-Galaxie, sind es etwa 2,5 Millionen Lichtjahre (1 Lichtjahr = ca. 9,5 Billionen km). Ganz schön weit…
Unsere Sonne erwärmte uns mit erfreulichen 20° beim Weg zum Planetarium im Leonardo-da-Vinci-Gymnasium in der Blücherstraße. Auf der Sonne selbst sind es 5000° und in ihrem Inneren 15.000°.
Um die Sonne kreisen nur noch 8 Planeten, Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Pluto wurde als „Zwergplanet“ als zu klein erachtet und als Asteroid eingestuft. Jupiter und Saturn sind Gasplaneten, eine Landung wäre nicht möglich, da keine Materie. Die Planeten haben unterschiedliche Umlaufzeiten um die Sonne und unterschiedliche Rotationszeiten. Merkur ist in 88 Tagen einmal rum (Erde 365 Tage), Neptun braucht fast 165 Jahre, um einmal um die Sonne zu
kreisen. Die Namen wurden den Planeten von den Römern gegeben, z. B. „Merkur“, weil er als Götterbote der schnellste ist. Die kannten die Planeten schon lange vor Christi Geburt.
Besonders gefährlich sind die „Schwarzen Löcher“. Zum Glück ist keins in der Nähe! Schwarze Löcher verschlucken unter gewissen Bedingungen Strahlung und Materie. Die Punkte, wo es kein Zurück mehr gibt, bilden eine sphärische Region, die man Ereignishorizont nennt. Zwei benachbarte Schwarzen Löcher verursachen Gravitationswellen, deren Nachweis immerhin voriges Jahr einem US-Astrophysiker den Nobelpreis eingebracht hatte.
Die Griechen hatten im Altertum den Sternenhimmel in 13 Teile geteilt, da es aber nur 12 Monate gibt, wurden später zwölf daraus – mit Sternbildern. Einige davon erklärte Herr Ruster am Sternenhimmel im Keller des Gymnasiums. Ein Teil dieses Kellers beinhaltete Bilder und Exponate aus der Astrologie, vom früheren Direktor und Ehrenamtlichen liebevoll zusammengetragen.
Unser Vorstandsmitglied Wolfgang Loeser hatte den Vorschlag zum diesem Ausflug nach Nippes gemacht. Es war ein gelungener Nachmittag, der „Em goldene Kappes“ seinen feucht fröhlichen Abschluss fand.
Friedrich Knäpper
Feb. 14 2019
Neujahrsempfang
Der Einladung zum Neujahrsempfang der Hürther Seniorenunion am 11. Januar 2019 im „Anna Haus des Caritasverbandes“ sind viele Mitglieder und treue Wegbegleiter gefolgt. Bei nachweihnacht- und neujährlichen Gesprächen schmeckten die Neujahrsbrezeln mit reichlich Butter und Marmelade garniert verging die Zeit wie im Fluge.
Christian Faßbender begrüßte in seiner unnachahmlichen, charmanten Art die Stadtverbandsvorsitzende Gudrun Baer. Gudrun Baer berichtete über die aktuelle Lage der Hürther CDU. Dabei streifte sie auch, die laufende Entwicklung der Haushaltsberatungen für das Wirtschaftsjahr 2019. Hierbei konnte sie anhand von einigen Beispielen deutlich machen, dass das Ratsbündnis aus CDU und Grünen eine Vielzahl von Projekten umsetzen möchte, ohne den finanziellen Spielraum der Stadt Hürth außerordentlich oder übergebühr zu belasten. Auch die Investitionen in Schulen, Feuerwehr, Kindergärten, Fernwärme und Infrastruktur kamen zur Sprache und wurden wohlwollend diskutiert.
Also ein verheißungsvoller Jahresbeginn 2019 für die Seniorenunion so Vorstandsmitglied Kurt Schürmann. Er stellte zudem fest, dass von den Neujahrsbrezeln nur noch einige Zuckerstreusel von der Garnitur übriggeblieben sind.
Otto Winkelhag
Okt. 31 2018
Mitgliederversammlung mit Wahl am 8. Februar 2019, 15 bis 17 Uhr – Bericht
Der stellv. Vorsitzenden Christian Faßbender begrüßte die 32 Mitglieder und 4 Gäste und entschuldigte den bisherigen Vorsitzenden Rolf Britz, der kurzfristig seine Teilnahme abgesagt hatte. Auch der Beisitzer Wolfgang Loeser fehlte krankheitsbedingt.
Die vorliegende Tagesordnung wurde einstimmig angenommen.
Da der eingeladene Gastredner, Herr Axel Voll, MdEP sich verkehrsbedingt verspätete, wurde dieser TOP der Tagesordnung zurückgestellt.
Alsdann erfolgte der Bericht des stellv. Vorsitzenden über das abgelaufene Jahr.
Aktuell hat die Senioren Union Hürth 84 Mitglieder. Der sieben Verstorbenen in 2018 und Januar 2019 wurden mit einer Schweigeminute gedacht. Die Veranstaltungen des vergangenen Jahres rekapituliert.
Ein Dank galt den Mitgliedern des Vorstands für die geleistete Arbeit und auch den Mitgliedern, die ihr Interesse gezeigt hatten und an den Veranstaltungen rege teilgenommen hatten. Ein weiterer Dank galt dem bisherigen Vorsitzenden Rolf Britz, der aber als Beisitzer dem Vorstand weiter angehören will. Ein ganz besonderer Dank ging trotz ihrer Abwesenheit an Frau Marianne Metternich, die dem Vorstand seit Gründung der Senioren Union 1993 angehört hat. Sie ist als Beisitzerin ausgeschieden.
Danach erläuterte der Schatzmeister den Finanzstatus. Der Kassenprüfer, Herr Franz-Josef Lintemann befand, dass die ordnungsgemäße und in allen Geschäftsfeldern nachvollziehbare Buchhaltung keinen Grund zur Beanstandung ergab. Er empfahl, den Gesamtvorstand zu entlasten. Dies geschah einstimmig.
| Amt | Name | Ja-Stimmen | Nein-Stimmen | Enthaltungen |
| Vorsitzender | Otto Winkelhag | 32 | ||
| Stellv. Vorsitzender | Christian Faßbender | 32 | ||
| Schatzmeister | Kurt Schürmann | 32 | ||
| Schriftführer | Friedrich Knäpper | 32 | ||
| Beisitzerin | Monika Bauer-Wolfgramm | 32 | ||
| Beisitzer | Rolf G. Britz | 30 | ||
| Beisitzer | Hubert Heinen | 32 | ||
| Beisitzer | Wolfgang Loeser | 32 | ||
| Beisitzer | Reinhard Meyer | 32 |
Somit waren alle vorgeschlagenen Kandidaten gewählt. Ergänzt wird der bisherige Vorstand um Frau Monika Bauer-Wolfgramm, Herrn Otto Winkelhag und Herrn Reinhard Meyer. Ausgeschieden ist Frau Marianne Metternich.
Für die nächsten zwei Jahre wurden einstimmig als Kassenprüfer Frau Gisela Möltgen und Herr Herbert Kranz gewählt.
Als Gast hielt Herr Axel Voss, MdEP nunmehr seinen flammenden Vortrag über die Wichtigkeit, sich an der Europawahl am 26. Mai zu beteiligen.

Europa dürfe nicht zerfallen. Einzelstaaten haben keine Chance in der globalisierten Welt, in der die Länder China, Russland und die USA immer mehr dominierten, nicht nur zum Guten.
Die Situation sei sehr ernst, weil Extremisten am linken und rechten Rand stärker werden könnten und die Auflösung des EU-Parlaments betreiben könnten. Auch der Kampf gegen die internationale Kriminalität könne nur gemeinsam wirksam aufgenommen werden. Gerade der Brexit zeige, wie sehr die noch 28 Mitglieder der EU verflochten sind. Es gälte gewonnene Werte zu verteidigen. Nur gemeinsam könne sich Europa in der Welt behaupten.
Nach seinem Vortrag gab es eine kurze Fragerunde. Herr Faßbender dankte dem Referenten für seine Ausführungen und seinen Appell, zur Wahl zu gehen, der aber bei unseren Mitgliedern selbstverständlich sein dürfte.
Dann übernahm Herr Otto Winkelhag den Vorsitz über den Rest der Veranstaltung.
Im Schlusswort dankte Herr Winkelhag den Mitgliedern für ihr Kommen und das Interesse an der Vorstandswahl und gratulierte den Gewählten mit dem Wunsch auf eine weitere ersprießliche Zusammenarbeit.

Alle Gewählten stellten sich noch zum Gruppenfoto auf.
Zum Wahlleiter wurde Herr Eduard Brenner bestimmt. Weitere Vorstands-Kandidaten als die vorgeschlagenen hatten sich nicht gemeldet. Das Ergebnis der Wahl lautete:
Text und Fotos Friedrich Knäpper
Sep. 26 2018
Veranstaltung der Seniorenunion Mittelrhein zum Thema „Digitalisierung“
Für Freitag, 21. September 2018, hatte der Bezirksverband Mittelrhein der Seniorenunion zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Leben im Zeitalter der Digitalisierung – Chancen und Risiken“ ins Bürger- und Vereinszentrum Köln-Rath/Heumar eingeladen. Der Bezirksvorsitzende Siegbert Renner legte ein leitend klar, dass es auch für die Senioren wichtig ist, sich mit diesem zentralen Zukunftsthema auseinanderzusetzen. Die Entwicklung sei in vollem Gange und komme schneller auf uns zu, als wir es erwarten.
Im Zentrum stand ein Vortrag des Sprechers der CDU-Landtagsfraktion NRW im Ausschuss für Digitalisierung und Innovation, Florian Braun MdL. Schneller Ausbau der Breitbandnetze, Offenheit für Innovationen, aber auch Datenschutz- und Datensicherheit seien Kernpunkte der Diskussion im Landesparlament. Die D
igitalisierung sei aber auch eine Herausforderung für die Bildung, insbesondere die Schule.
In der sich anschließenden lebhaften Aussprache ging es zunächst um Fragen des Datenschutzes. Auch die Auswirkungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen wurden diskutiert, insbesondere die elektronische Gesundheitskarte, aber auch Fragen der computergestützten Diagnostik. Auch die Folgen für Schule und Erziehung waren Gegenstand der Debatte.
Bevor die Gespräche bei einem Imbiss im kleinen Kreis fortgesetzt wurden, appellierte der Vorsitzende Siegbert Renner angesichts der im Mai anstehenden Europawahlen, die europäische Frage wieder stärker ins Bewusstsein zu rufen. Nur ein starkes Europa könne die Herausforderungen der Zukunft meistern und gegen Mächte wie China und die USA bestehen.
Text: Dr. Wolfgang Gärtner
Mai 28 2018
Adventsfeier der Senioren-Union Hürth am 7. Dezember 2018
Rund 50 Mitglieder und Gäste der Senioren-Union der CDU, Hürth hatten sich zur Adventsfeier im „Anna-Haus“ von 15 bis 17 Uhr angemeldet.

Die Tische waren gedeckt und bei Klaviermusik vom E-Piano nahmen die Teilnehmer Platz. Musikalisch wurden wir begleitet von Florens Neuheuser von der Auftakt Musikschule.
Das erste Lied des Nachmittags war „Wir sagen euch an den lieben Advent“.
Der stellv. Vorsitzende Christian Faßbender begrüßte die Gäste entschuldigte den Vorsitzenden Rolf Britz wegen Krankheit und stellte unsere geistliche Begleitung, Herrn Pastor Sebastian Ludger Schnippenkötter, vor.


Dieser stammt aus Mexiko und arbeitet zu 50 % in der katholischen Gemeinde Zu den Heiligen.
Er hielt einen sehr interessanten Vortrag zur Entstehung des katholischen Glaubens in Mexiko nach der Eroberung durch die Spanier.
Die Azteken, das Volk der Sonne, war Mitte des 14. Jh. auf der Suche nach Götter-Symbolen von ihrem angestammten Gebiet, des heutigen Arizona, USA immer weiter gen Süden gezogen. Sie bekämpften andere Völker, um Gefangene zu machen, deren Herzen sie Ihren Göttern opfern wollten. Den Gott der Erde, die Schlange und den des Himmels, den Vogel, haben sie schließlich als „gefiederte Schlange“ in Mitten eines Sees im heutigen Mexiko gefunden. Dort haben sie sich niedergelassen und alle Mühen auf sich genommen, den See mit Pfahlbauten bewohnbar zu machen. Ein Venedig der Vorzeit!

Die Legende um die Jungfrau von Guadalupe geht auf das Jahr 1531 zurück, als dem Indio Juan Diego auf dem Hügel von Tepeyac bei Mexiko-Stadt, die Jungfrau in Gestalt eines dunkelhäutigen Mädchens erschien. Sie wies ihn an, Rosen zu pflücken, welche wundersamer weise im Dezember blühten. Juan Diego wickelte die Rosen in seinen Poncho und meldete sein Abenteuer sofort dem Bischof. Als er seinen Poncho öffnete, war auf dem Stoff das Abbild der Jungfrau zu erkennen. Jeder in Mexiko kennt diese Legende. Herr Pastor Schnippenkötter hat sie uns überzeugend erzählt und die Symbolik zur Christianisierung von Mexiko anhand einer großen Abbildung der Jungfrau von Guadeloupe erklärt. Heute ist Guadeloupe der größte Wallfahrtort der Welt.

Im Anschluss teilten Mitglieder des Vorstands Cremerollen und Butterstollen aus. Jetzt kam die Unterhaltung an den Tischen richtig in Fahrt.
Christian Faßbender erinnerte an die Veranstaltungen in diesem Jahr und gab einen Ausblick auf die kommenden im nächsten Halbjahr. Er dankte mit warmen Worten den Mitgliedern, die an den Treffen teilgenommen hatten und den Vorstandskollegen für ihre Arbeit in 2018.

Nach weiterem Gesang mit Pianobegleitung „Macht hoch die Tür“ und „Alle Jahre wieder“ sowie angeregter Unterhaltung an den Tischen wurde zum Abschied noch „Oh du fröhliche“ angestimmt.
Pünktlich um 17 Uhr verabschiedete der stellv. Vorsitzende die Gesellschaft und dankte Herrn Schnippenkötter und dem Pianisten der Auftakt Musikschule, Herrn Neuheuser, sowie den Helfern für ihre Mitarbeit. Wir haben einen stimmungsvollen Nachmittag mit guter Unterhaltung genossen.
Text Friedrich Knäpper, Fotos Kurt Schürmann
Mai 28 2018
Gänseessen im „Breidenbacher Hof“

Angeregt durch die Erfahrung aus dem letzten Jahr, haben wir wieder ein Termin für das Gänseessen vereinbart. Wir haben festgestellt, dass unsere Mitglieder gerne in Gesellschaft mit uns sind. Vieles sprach für den Breidenbacher Hof, deshalb haben wir uns von dort ein Angebot machen lassen. Das Angebot Gänsekeule und – Brust war so, dass wir uns dazu entschieden es auszuprobieren. Am Freitag, den 16.11.2018 haben wir uns mit 34 Teilnehmern dort getroffen und waren gespannt auf das Essen. Wir hatten zwar eine gute Qualität erhofft, waren aber von dem Essen begeistert. Wie hat

Keule
der Koch es nur geschafft uns knusprigen Gänsebraten vorzusetzten, bei dem sich die Knochen fast wie von selbst lösten. Wir waren
so begeistert, dass ich den Koch nach dem Essen zu uns gebeten habe und wir uns mit Applaus für das Essen

Brust
bedanken konnten. Obwohl es große Portionen gab, hatten manche noch den Wunsch Waffeln mit heißen Kirschen und Eis zu bestellen.
Nachdem wir auch noch viele Gespräche führen konnten, sind wir dann zufrieden wieder nach Hause gefahren.

Die Veranstaltung war so gut, dass wir das sicher im nächsten Jahr wiederholen werden.
Vielen Dank an alle, die dabei waren. Und die nicht dabei waren, können sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen.
Kurt Schürmann
Mai 28 2018
Besichtigung des Duftmuseums 4711 in der Glockengasse am 19. Oktober 2018.
Frohen Mutes trafen sich 24 Mitglieder der Senioren Union an der Haltestelle Kiebitzweg, um einer Einladung zur Besichtigung des 4711-Hauses um 15 Uhr zu folgen.

Eingang
Herr Franz Jungeblodt begrüßte die Gruppe und bat uns erst mal vor die Tür auf die Glockengasse. Er erklärte die Geschichte von „Heinz Eau“, für den eine kleine Bronze-Skulptur an einem Pfeiler befestigt ist. „Heinz“, einer von mehreren, die inzwischen ausgewählte Geschäfte in der Kölner Innenstadt verschönern, sei einer der berühmten Heinzelmännchen. Dieser „Heinz Eau“ vor 4711 badet in einer Wanne, die natürlich mit dem weltberühmten Eau de Cologne gefüllt ist.

Da es Punkt 15 Uhr war, ertönte über uns das Glockenspiel mit der Marseillaise – der französischen Nationalhymne. Grund: 1796, während der Franzosenzeit, war das Haus von Wilhelm Mühlens in der Klöckergasse (später Glockengasse) mit der No. 4711 versehen worden. Auch auf einem großen Gobelin im Verkaufsraum ist dieser Akt eindrucksvoll nachempfunden. Davor sprudelt ein 4711-Brunnen, Finger benetzen – duftende Erfrischung garantiert!
Nach der Marseillaise folgte die „kölsche Hymne“, das Lied vom „Treuen Husar“. Die Melodien können je nach Jahreszeit oder anderen Anlässen ausgetauscht werden.
Im Verkaufsraum im Erdgeschoss erzählte Herr Jungeblodt die Entstehungsgeschichte

Wandteppich
von 4711: Am 8. Oktober 1792 erhielt der junge Kaufmann Wilhelm Mühlens zur Hochzeit von einem Kartäusermönch die Geheimrezeptur eines „aqua mirabilis“, eines Wunderwassers für äußere und innere Anwendung. Sofort begann Mühlens mit der Produktion. Da es in Köln bereits mehrere Firmen Farina mit anderen Duftwassern gab, die alle Lokalbezeichnungen hatten, wie z. B. „Farina – gegenüber dem Jülichplatz“, hatte Wilhelm Mühlens die großartige Marketingidee (obwohl er dieses Wort sicher nicht kannte!), seinem Aqua Mirabilis später die Hausnummer 4711 als Markenzeichen zu geben. Diese war einmalig.
Das Erdgeschoss ziert und beleuchtet ein rundes Deckenlampengestell, an dem geschätzt 200 typisch sechseckige größere 4711-Flaschen hängen. Auch sahen wir einen Kölnisch-Wasser-Automaten aus den frühen 1950er Jahren, der für 10 Pfg. aus einer Düse 4711 spritzte. Herr Jungeblodt machte eindrucksvoll vor, wie und wo man sich überall erfrischen konnte…

Sorten
Wir erfuhren, dass das bekannte Kölnisch Wasser oder Eau de Cologne aus 80 verschiedenen Zutaten besteht. Der Hauptbestandteil ist zu 95% Alkohol, die anderen bestehen aus ätherischen Ölen, z.B. aus Rosmarin, Orange, Zitrone, Lavendel. Acht verschiedene Düfte versuchten wir zu erraten.
Zu Beginn der Produktionszeit im 19. Jh. wurde das Duftwasser in längeren und schlanken „Rosoli-Flaschen“ verkauft. Erst um 1820 wurde die seitdem bekannte sechseckige Form von Peter Heinrich Molanus erfunden. Diese waren mit einem Korken und Wachssiegel verschlossen. Ein kleiner Korkenzieher wurde beim Kauf gleich mitgeliefert.
Im Obergeschoss des 1964 neu erbauten Hauses, im eigentlichen Museum, waren die kostbaren Flakons vergangener Zeiten ausgestellt, die z. T. zu besonderen Anlässen entwickelt worden waren. Z. B. die neue Duft-Kreation „Nouveau Cologne“ am 4.7.11. Seit 2014 gibt es auch wieder ein „4711 Wunderwasser“, allerdings nur für die äußere Anwendung. „Tosca“ gibt es übrigens schon seit 1921 und sei neben „Chanel No. 5“ das meistverkaufte Parfüm der Welt.

Sonderabfüllung
Die Hausfarben blau und Gold signalisieren Wasser und größte Kostbarkeit. Die Firma wurde mehrmals verkauft und gehört seit einigen Jahren zu der Firma Mäurer & Wirtz in Stolberg.
Nach dieser interessanten und dank Herrn Jungeblodt amüsanten Führung verbrachten wir noch ein gutes Stündchen im Café „Printen-Schmitz“ auf der Breite Straße, ehe wir gut gelaunt die Heimfahrt antraten.
Text Friedrich Knäpper Bilder: Kurt Schürmann
Mai 28 2018
Tagesfahrt nach Hattingen am 15. September

Auf Einladung der Senioren-Union Hürth und des Stadtverbandes der CDU hatten sich 50 Teilnehmer, darunter 20 Gäste über die Zeitungen, zu der Tagesfahrt nach Hattingen an der Ruhr am ZOB am EKZ eingefunden. Da alle pünktlich waren, konnte der Bus um 9:30 starten.
Die Stimmung an Bord war gut, unser Fahrer „Thomas“ lenkte seinen COLONIA-Dreiachser sicher über die A57, die A46 und die A43 zum Zielort, wo uns zwei Stadtführer um 11 Uhr erwarteten.
Hattingen wird auch als „Kulturjuwel im Ruhrgebiet“ bezeichnet, zu Recht, wie wir in den folgenden 90 Minuten bei unserem Gang durch die Altstadt in zwei Gruppen erfuhren.
Warum ist der Turm der St.-Georgs-Kirche schief? |
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Eisenmänner
Wir erfuhren auch über den Kohleabbau im 19. Und 20. Jahrhundert und über die Heinrichshütte, die 1854 gegründet worden war und bis zu 10.000 Menschen Arbeit gab. Drei „Eisenmänner“ aus Gusseisen eines polnischen Künstlers erinnern an diese Zeit, eigentlich waren es fünf, denn fünf Stadttore hatte Hattingen, aber für eine richtige Mauer im Mittelalter kein Geld. Deswegen wurde ein Wall mit Palisaden und Wassergraben angelegt. Heute verläuft hier die Grabenstraße.

Mitten in der Altstadt erhebt sich auf dem Kirchplatz die evangelisch-lutherische St. Georgs-Kirche mit ihrem schiefen Turm. Dieser wurde von klugen Baumeistern gegen die Hauptwindrichtung süd-west gebaut. Neben der Kirche steht als Marmorstatue die „Hattingia“ mit einer fünftorigen Mauerkrone zur Erinnerung an die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg 1870-71. Die „Fünf“ ist den Hattingern wichtig, deswegen haben auch fünf Künstler besondere Kunstwerke an den früheren Toren geschaffen, am Weiltor, dem Heggentor, dem Holschentor, dem Steinhagentor und dem Bruchtor am jetzigen Busbahnhof.

Stadtmauer
Hattingen ist für seine Fachwerkhäuser bekannt. Das bekannteste ist wohl das „Bügeleisenhaus“ von 1611 mit seiner schmalen Front. Auch ein modernes Fachwerkhaus von 1986 reiht sich fast unbemerkt in die Kirchstraße ein. Wir lernten, warum ein Laden „Laden“ heißt, und dass das alte Zollhaus das kleinste Fachwerkhaus ist, weil es auf den Resten eines Wehrturmes gebaut wurde.
Ein besonders schön restauriertes Gebäude ist das Alte Rathaus vom Ende des 18. Jh. am Untermarkt mit der Stadtwaage davor und den Gefängniszellen im Durchgang. Hier ist das Heimatmuseum untergebracht. Es gäbe noch viel über einzelne Gebäude zu erzählen, aber dies würde den Rahmen dieses Berichts sprengen.
Zum Mittagessen waren die Tische im Restaurant LUX gedeckt. Aus fünf Gerichten hatten die Teilnehmer schon bei der Anmeldung ihre Wünsche mitgeteilt, so kam das Essen zügig auf den Tisch. Wir mussten dafür alle eng zusammenrücken, aber Nähe schafft Annäherung! So wurden an allen Tischen muntere Gespräche geführt.
Nach dem Essen war wieder vor dem Essen: In Grüppchen oder einzeln schwärmten wir aus, um nochmals die Blicke schweifen zulassen – zu den gepflegten Gebäuden, über die hübschen kleinen Plätze, die über enge Gassen zu erreichen waren und nicht zuletzt, zu der Möglichkeit, ein Café für ein Eis oder Kaffee und Kuchen zu finden. Einige von uns sind dann im MEXX gut untergekommen…
Die Rückfahrt ab 17:30 Uhr verlief stau- und problemlos. Ein schöner Tag!
Text Friedrich Knäpper Bilder: Kurt Schürmann